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Union unterliegt dem FC Rot-Weiß Erfurt mit 0:3 (0:1)

Wenn ein eigenes Tor, dann in der ersten halben Stunde. Später fehlten die Möglichkeiten dazu. (FOTO: Holger Bär)

Man hatte sich in Sandersdorf sehr auf diesen Fußballsonntag und den Gast vom FC Rot-Weiß Erfurt gefreut. Wetter, Ambiente und Zuschauerkulisse hielten dann auch in Coronazeiten all das zuvor erhoffte. Nur das Spiel lief aus Sandersdorfer Sicht alles andere nach den Wünschen des Gastgebers. Denn der lieferte gut aufgelegten Thüringern den am Ende ungefährdeten Auswärtssieg quasi auf dem Silbertablett. Schwang der Regionalligaabsteiger schon von Beginn an das Zepter, so schaffte es Union in der Anfangsviertelstunde noch die kleinen geplanten Nadelstiche zu setzen. Dass die Abwehr der Thüringer anfällig schien, zeigte sich bei wenigen Angriffen inklusive Sandersdorfer Standards. Doch das bis auf Teufel komm raus auszutesten, vermochte die Sawetzki-Elf an diesem Tag vor großer eigener Kulisse nicht. Dass man über eine wie zuletzt stabile und wache Defensive kommen wollte, schien der richtige Grundgedanke. Dies funktionierte dann auch eine knappe Viertelstunde. Als Union-Keeper Christopher Schulz dann die komplett falsche Option zog und einen einfachen Ball mit dem Wunsch der optimalen Spieleröffnung direkt Richtung Erfurter in die Füße des Rechtsaußen der Gäste bugsierte, nahm das Unheil für die Hausherren seinen Lauf. Gefühlvoll auf den zweiten Pfosten geflankt, hechtete der Franzose Abou Ballo diesen per Kopf in Sandersdorfs Maschen (0:1/14.). Das alles hätten die Sandersdorfer postwendend korrigieren können. Als Maximilian Schnabel per gestochenen Pass Unionstürmer Branden Stelmak in die halbrechte Gasse schickte, setzte sich der Ameikaner gegen zwei Verteidiger durch. Sein flacher Abschluss rauschte um Ballbreite am langen Pfosten vorbei (15.). Sieht man von zwei in der Rot-Weiß-Abwehr für ordentlich Konfusion sorgende Sandersdorfer Eckstöße ab, so blieb das nahezu die einzig richtig zählbare Hundertprozentige, welche sich Union an diesem Nachmittag herausspielen sollte. Es wirkte vieles zu brav. Erfurts zweiter Franzose Moulaye N'Diaye schien in zentraler Position überall, sorgte für stetige Spielverlagerung und auch dafür, dass der Gastgeber ordentlich mit dem Verschieben der eigenen Abwehrreihen zu tun hatte.

So wie hier der interessanteste Akteur auf dem Feld, der Franzose Moulaye N'Diaye, die Kugel serviert, lieferte Union die Gegentore eigens auf dem Silbertablett. (Foto: Holger Bär)

Wie das Spiel gegen eine noch junge Erfurter Mannschaft läuft, wenn Stelmak den Ausgleich markiert oder Union bei den eigenen Standards entsprechend energisch zur Stelle wäre, man hat es an diesem sonnigen Septembersonntag nicht in Erfahrung bringen können. Lange schien es, als könne Union mit einer guten Idee zurück ins Spiel kommen. Das analysierte man auch zur Halbzeit. Bei stets hoch stehenden Gästen sah der Zuschauer oft viel Wiese hinter der letzten Abwehrreihe des FC Rot-Weiß. Doch Union fehlte der schnelle Konterstürmer, um das ganze mal im flotten Umkehrspiel spannend zu machen. Bei eigenen Ballgewinnen nahm Sandersdorf oft irrtümlich das Tempo raus, was die Erfurter leicht wieder in die eigene Ordnung kommen ließ. „Ich denke noch zehn Minuten, dann will er mich bringen“, freute sich ein leicht angeschlagener Kai Wonneberger während des Aufwärmprogramms zur Halbzeit auf seinen baldigen Startschuss. Wonneberger hat jenes Tempo, und für Union immerhin schon vier Torerfolge auf dem eigenen Konto. Doch bevor Wonneberger sich in Richtung Ergebniskorrektur straffen konnte, waren Sandersdorfs Messen bereits gelesen. Ein Eckstoß, wenig Zuordnung, und Artur Mergel köpfte zum 0:2 ein (50.). Mergel hatte nach einem Abstecher zum FC Augsburg II bereits früher mit Carl Zeiss Jena II gegen Union gekickt und hatte sich bei nur 1,76 m Körpergröße im Strafraum durchgesetzt. „Kommt Jungs, Kopf hoch, es geht weiter“ feuerte Wonneberger noch energisch von der Grundlinie an, um gleich selber ins Geschehen einzugreifen. Doch als sein Wechsel kam (55.), hatte es zuvor bereits ein drittes Mal im Unionkasten geklingelt, was die endgültige Entscheidung bedeutete. Im Angriff am Erfurter Sechzehner, Union setzte nach und nach alles auf eine Karte, spielte Martin Ludwig einen Fehlpass mit akuten Folgen. Erfurt startete kapital über die linke Außenbahn durch, erwischte Unions Schlussmann Schulz beim Versuch des Winkel Verkürzens noch im Niemandsland und erklärte diesen Septembersonntag durch Heedy Chaabi zum französischen Nationalfeiertag. Denn auch der dritte Franzose traf ins Schwarze (0:3/55.). Dies war die Entscheidung, aber noch nicht der letzte Aufreger.

Rot für Unions Fleißbiene Maximilian Schnabel, das machte die Sache letztlich noch rund. Foto (Holger Bär)

Während die Brust der Erfurter nun immer breiter wurde, Union weiter auf das Ehrentor spielte und Rot-Weiß den ein oder anderen vielversprechenden Konteransatz bot, fassten die Hausherren noch einen Platzverweis. Ob Schiedsrichter Michael Näther beim Foul von Maximilian Schnabel, der Unioner kam von vorn, die knallrote Karte zücken muss, stand letztlich im Raum. Er tat es (88.). So beendete Union sein zweites Heimspiel in Folge nicht nur ohne jeglichen Torerfolg, sondern auch nur zu zehnt. Bereits in dieser Woche haben die Jungs am Samstag ab 14 Uhr an der Mulde in Grimma die Chance zur Rehabilitation.

FOTOS SG Union Sandersdorf - FC Rot-Weiß Erfurt
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