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Union Sandersdorf vergibt reichlich Torchancen und siegt knapp gg. Grimma.

Nikita Bondarenko, die Gedanken permanent bei den ukrainischen Landsleuten, nahm er sich die Zeit, für Union das Spiel zu entscheiden (FOTOS: Michael Kölbel)

Die Tabelle der Oberliga Süd zeigte die SG Union Sandersdorf am Sonntagabend auf Platz 3. Sicher in einem etwas verzerrten Bild, denn Union blickt aktuell als einziges Team auf achtzehn absolvierte Spiele. „Was man hat, das hat man“, dachten sich die Sachsen-Anhaltiner jedoch nach dem zuvor mit Spannung verfolgten 1:0 Heimauftritt gegen den FC Grimma. Diesen hatte im Kalenderjahr 2022 bis dato keine Niederlage ereilt, lieferten sich die Muldestädter doch erst zur Vorwoche beim 4:4 eine regelrechte Offensivorgie mit dem VfB Krieschow.

Mit 160 Zuschauern erstmals im Sandersdorfer Stadion auf Rasen, galt es dann trotz bester Optik doch die gewisse Umstellung vom aalglatten sonstigen Kunstrasengeläuf hinzubekommen. Und die fiel, gerade in Sachen Torschuss, alles andere als leicht. Was die gastgebenden Unioner gerade in der Schlusssequenz aus eigener Konterstellung verdattelten, hätte für mehrere Spieltage gereicht. Da dachten nicht wenige: Hoffentlich fällt dem FC Grimma hier nicht noch ein Zufallsprodukt vom Laster direkt vor die Füße. Es sollte nicht passieren. Denn dem Team um die Ex-Sandersdorfer Stefan Ronneburg und Nico Becker fiel an jenem 22. Spieltag in Punkto Offensive mal so überhaupt nichts zwingendes ein. Eine Spielhälfte in Unterzahl regelte folglich den Rest.

Sah das Publikum eine Viertelstunde lang ein sich regelrechtes Abarbeiten beider Teams, so trat ein Sandersdorfer zunehmend augenscheinlich in den Fokus. Der Deutsch-Ukrainer Nikita Bondarenko, Sandersdorfs 1,91m großer und athletisch offensiver Mittelfeldmann, sollte für alle entscheidenden Aufreger des Spiels Verantwortung übernehmen. Und das, obwohl der im letzten Sommer vom FC Erzgebirge Aue zu Union gestoßene 19-Jährige zur Zeit innerfamiliär alles ihn mögliche für die Hilfe und Unterstützung seiner Landsleute in die Wege leitet. An diesem Sonntag regelte Bondarenko knappe zwei Stunden die Dinge bei Union, tütete mit seinen Aktionen drei wichtige Zähler ein.

Martin Ludwig scheiterte per Elfer unten links an Grimmas Torwart Pascal Birkigt.

Als sich nicht viel aufregendes tat, holte Grimmas Robin Brand den instinktiv in einen Ball spritzenden Bondarenko von den Füßen. Schiedsrichter Richard Lorenz aus dem thüringischen Bad Langensalza blieb nur der Elfmeterpfiff. FC-Keeper Pascal Birkigt ahnte die Ecke von Sandersdorfs Martin Ludwig und es blieb torlos (18.). Sandersdorf weiterhin bemüht, während Grimma sich nicht zum entscheidenden Vorwärtsgang genötigt sah. Noah Moreno Silva war es, der als Leichtgewicht in den Unionreihen keinen Zweikampf scheute und auch den saubersten Pass des Tages anbrachte. Halblinks in die Gasse bedankte sich der ein startende Bondarenko und versenkte flach ins lange Eck (1:0/29.). Zum zuvor herausgeholten Elfer und dem nun erzielten Tor kam noch Bondarenkos dritter entscheidender Kontakt. Diesmal über halbrechts enteilt, war es Gästekeeper Birkigt mit völlig falschem Timing, der den Ukrainer beim Herauslaufen vollends umsäbelte. Die Rote Karte folgte, und damit ein verdammt schweres Unterfangen für die Gäste um Trainer Alexander Kunert. Ging bis dato nicht viel, sanken die Hoffnungen der Muldestädter auf etwas Zählbares nun noch deutlicher. Aber es trennten beide Parteien eben nur dieses eine Tor. Und wie man in solchen Situationen reagiert: Grimmas Stefan Ronneburg mit seiner Größe und Wucht hatte solche Aufgaben zu einstigen Sandersdorfer Zeiten als Turm in der Schlacht mehrfach gelöst. An diesem Tag sollte es dem „Heimkehrer“ nicht gelingen, sich oder den Kameraden den so wichtigen Ball zum Torschuss vor die Füße zu bugsieren. Der durfte wie auch alle anderen beobachten, dass aufgrund der Roten Karte von Hüter Birgigt nun auch Ex-Unioner Nico Becker im Tor zu seiner Spielzeit kam. Und Becker sollte in Hälfte zwei deutlich mehr als sein Vorgänger zu tun bekommen. „Das Kommando war, uns etwas fallen zu lassen, um dann mit Ballgewinn die Schnelligkeit nach vorn zu nutzen“, so Thomas Sawetzki. Seine Jungs beherzigten das auch genau bis zu den weißen Linien des Grimmaer Strafraums. Der letztliche Torabschluss führte auf der Tribüne zum Haare raufen.

Wurde es leicht haarig, dann bewies Sebastian Seifert seine Defensivqualitäten.

Während speziell ein rundum aufmerksamer Sebastian Seifert mit Auge und notfalls Grätsche hinten alle Gefahr im Keim erstickte, übertrafen sich vorn die Wonneberger, Ludwig, Schlichting und Co. mit dem Vergeben der größten Einschussmöglichkeiten. Allein in der sechsminütigen Nachspielzeit setzte es Konter gegen die vollends aufgerückten Gäste. Dass sich Martin Ludwig in einem Gemisch aus fehlendem Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters, gepaart mit eigenem Frust über das nicht fallende zweite Tor noch die Ampelkarte (Ball wegschlagen/90.+6) holte, goss noch etwas Essig auf die Torte. Ansonsten nahm man die drei Punkte auch ohne das große Torfeuerwerk gern in Sandersdorf an um sich schon am kommenden Wochenende an gleicher Stelle dem VFC Plauen zu stellen (Sa. 19.03.22 Anstoß 14 Uhr). Dort hatte man am 1. Spieltag noch mit 4:0 im Vogtland dominiert.

   

   

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