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Sandersdorf überzeugt auf Grimmaer Kunstrasen gegen einstigen Angstgegner FC International Leipzig

Es handelte sich weder um Lohengrin noch um den Ring der Nibelungen, und der Austragungsort hieß auch nicht Bayreuth.

Und doch hatte der Beginn dieses 16. Spieltags mit der Paarung FC International Leipzig contra SG Union Sandersdorf einen leichten Ansatz von Wagner-Festspielen. Dafür sorgte Sandersdorfs Danny Wagner. Dessen schwungvolles Auftreten, nicht zuletzt die Weichenstellung mit zwei eigens erzielten Toren, ebnete den Gästen aus Sachsen-Anhalt im Eilverfahren in dieser Oberliga Süd den Weg zu drei Auswärtspunkten.

Sandersdorfs Trainer Thomas Sawetzki sah ein „phänomenales und sehr starkes Auftreten“ seiner Jungs und wollte dabei in keiner Weise einen einzelnen Akteur herausgehoben wissen. „Wir hatten nur einen Kader von zwölf Spielern. Da musst dich erstmal so präsentieren“, unterstrich Sawetzki dieses an den Tag gelegte Engagement seiner Truppe. „Wir haben es verstanden die erste Chance zu verwandeln und sind dann gnadenlos drangeblieben“, so der rundum zufriedene Unioncoach. 

Wer nur nüchtern auf die Ansetzung schaute, der konnte von einem Dreierturnier zwischen Inter Leipzig, Sandersdorf und Grimma aufgrund von Spielausfall oder ähnlichem ausgehen. Denn der Austragungsort der Internationalen wurde kurzerhand aufgrund miserabler Platzverhältnisse im Torgauer Hafenstadion auf die Heimspielstätte des FC Grimma verlegt. Auf dem Kunstrasen des Husarensportparks ging es zur Sache. Der FC Grimma lieferte jedoch nur die Spielstätte an diesem Fußball Samstag. Auf dieser Spielfläche gingen die Blicke der Zuschauer folglich aber eigentlich nur in eine Richtung, die des Strafraums des FC International. Mit „viel Rotation und Lauffreude“ sollte Uniontrainer Thomas Sawetzki im Nachgang das Herangehen seiner Jungs beschreiben. Als eigentliche Optionen und machbare Weichensteller sollten bei diesen stürmischen Verhältnissen des Samstags wohl vorwiegend mutige Distanzschüsse herhalten. Damit hätte man die gegnerischen Abwehrreihen sowie Leipzigs Torwart Isaak Djokovic vielleicht noch von einigen witterungsbedingten Ballzirkulationen freisprechen können. Diese Ballzirkulationen absolvierten die Gäste der SG Union Sandersdorf mit schnellem und variablem Spiel aber auf dem Boden des Kunstrasens. Und dies sehr zügig und erfolgreich. Danny Wagner stand dabei in Punkto Abschluss als auch Vorbereitung häufig im Mittelpunkt.

Vorschau auf kommenden Freitag >>> HEIMSPIEL gg. WERNIGERODE!!!

„Aufgrund unserer Art des Auftretens haben wir Inter in eine Phase gedrängt, in der sie von unserer ausgestrahlten Dominanz erschrocken und schließlich nicht fokussiert genug waren“, sah Sawetzki eine Torfolge, wie er sie selten in dieser Liga erlebt. Wagners Führungstor fiel in der 15. Minute. Dass er nicht gleich doppelt nachlegte (19., 20.) galt schon als doppelt glücklich für die Gastgeber laut Papierform. Was nicht selbst gleich gelingen wollte, mündete halt in eine Torvorlage. Wagner auf den völlig blank stehenden Kollegen Erik Exner, und der freute sich genau so intensiv (0:2/26.). Nun war Wagner mit dem 0:3 wieder selbst zur Stelle (31.). Als Martin Ludwig nur eine Minute darauf per Elfmeter das 0:4 markierte (32.) und Gregor Schlichting gar auf 0:5 stellte (37.), ereilte einen Ex-Unioner die wohl undankbarste Tagesaufgabe. Bei jenem Stand von 0:5 und die Halbzeitpause noch nicht vollends in Sicht, durfte mit Georg Böhme bei International Leipzig ein Offensivmann ran, welcher Union Sandersdorf im ersten Corona-Sommer 2020 mit dem Ziel Regionalliga verließ und seither beim Leipziger Multikulticlub zuhause ist.

Vorweg genommen: Böhme und Kollegen hielten mit dem 0:5 zur Pause folglich im zweiten Durchgang trotz zweier Sandersdorfer Hochkaräter den eigenen Kasten sauber. „Für uns war es wichtig, auch weiterhin Möglichkeiten zu kreieren, aber auch die eigene Null hinten stehen zu haben“, konstatierte Sawetzki und wies mit Blick auf die beiderseits torlose zweite Spielhälfte darauf hin, dass ein FC International mit wiedergewonnener Stabilität keine Laufkundschaft darstellt.

Man durfte sich rundum freuen und nochmals kurz inne halten. Denn mit dem Blick zurück schien man da vor vierzehn Tagen in Arnstadt beim 1:2 die falschen Ansätze gewählt zu haben.

   

   

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