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Frühe Doppelführung brachte keine Sicherheit

Die Ausgangssituation für beide Gegner des letzten Samstags las sich grundverschieden.

Wacker Nordhausen hatte gegen Grimma seinen ersten Heimsieg eingefahren, Union hingegen unnötig in Rudolstadt alles liegen gelassen. Und nun ging es für die Sawetzki-Elf auswärts erneut in Thüringen ran, wenn auch diesmal deutlich nördlicher. FSV Wacker 90 Nordhausen hieß der Gastgeber. In deren Albert-Kuntz-Sportpark kickten jüngst noch alle gestandenen Regionalligatruppen des Nordostens. Nach Wunsch von so manchem sollte es ligatechnisch noch höher hinaus gehen. Namen wurde verpflichtet, die in Ohren deutscher Fußballfans schon Klang versprühen. Mauricio Gaudino, einst eines der Aushängeschilder in den besten Tagen eines VfB Stuttgart, wurde zum sportlichen Leiter ernannt. Mit Lucas Scholl kickte der Filius eines gewissen Mehmet Scholl plötzlich in der Stadt des Doppelkorns. Die Ziele waren mit Edding klar angemarkert.

Die Realität jedoch hieß aktuell 9. Spieltag der NOFV Oberliga Süd, und der Gegner unsere SG Union Sandersdorf. Als Schiedsrichter Christian Grundler auf seiner Schiedsrichteruhr zum zweiten Mal die Zeit ablas um auf seinem Kärtchen ein Tor einzutragen, waren keine zwanzig Minuten gespielt. Union legte als Gast einen Start nach Maß hin. Nicht unbedingt für´s Toreschießen zuständig, hatte Sebastian Seifert früh den Reigen eröffnet (0:1/8.), während Stürmer Martin Ludwig zum 0:2 (19.) nachlegen sollte. Was mit Unioner Fanaugen alles gut und toll anzusehen war, sollte vor etwa 250 Zuschauern zehn Minuten darauf nahezu verpuffen.

„Wir haben wirklich richtig gut angefangen. Was dann passierte ist mit einem 2:0 im Rücken eigentlich nicht zu verstehen“, schüttelte Rico Gängel noch am Tag danach mit dem Kopf und versuchte sich beim Bambini-Fußball seines Sohns Rudi abzulenken. „Plötzlich ging nichts mehr“, so der Unionkapitän. Dass dem Gastgeber nur ein sehenswertes Freistoßtor von Felix Schwerdt gelang, ist fast verwunderlich und zeigt, dass den Nordhäusern aktuell auch eine gewisse Qualität abgeht. Und genau das war Sandersdorfer Glück an diesem Tage. Denn der Anschluss in der 51. Minute ließ Wacker noch nahezu 40 Spielminuten, um dem Spiel eine ganz andere Richtung zu geben. Union überstand diese auf einem Fußballfeld lange Zeit und nahm drei wichtige Zähler von dort mit, wo man vor nicht allzu langer Zeit in dieser Oberliga Süd noch gegen die zweite Mannschaft ran musste und verlor.

Kommende Woche wird der FSA Landespokal des Vorjahres mit dem vor dem Achtelfinale durch Corona gestoppten Verlauf fortgesetzt. Zu Gast dann Drittligist Hallescher FC. Dieser gestattet Union mit aller Sicherheit kein vierzigminütiges Rauchen der Friedenspfeife.

„Zu Null gewonnen“ hieß es unter dem Strich für Union II

Union II gab sich als Tabellenführer beim VfL Großzöberitz in der unmittelbaren Nachbarschaft die Ehre. Das Team um die Trainer Dirk Meyer und Steven Pick war personell diesmal im Vorfeld arg gerupft, so dass letzterer der Coaches selbst ran musste. Auf etatmäßige Torjäger wie Stefan Schulze oder Dan Lochmann musste Union II verzichten. Dafür kickte mit Ex-Unionkapitän Oliver Kühr am Samstag endlich mal wieder das Vorstandsmitglied des Halleschen FC bei Union mit. Gelistet ist der 44 Jährige bei der Unionreserve sowieso. Aber sein Zeitmanagement hält die Anzahl der Punktspiele in überschaubarem Rahmen. Samstag aber kam der Hallenser wie gerufen. Denn Großzöberitz zählt in dieser Kreisklasse ABI Ost zu den vier Teams, welche nicht als Vereinsreserve, sondern erste Mannschaft antreten. Und schließlich hat beim VfL in der Coachingzone ein Mann das Sagen, der nicht nur auch über Jahre die Kapitänsbinde bei Union trug und Sanderdorf neben der Landesliga auch zweimal in die Verbandsliga führte. Nein, Volker Wawrzyniak darf man mit DDR Oberliga (ASK Vorwärts Frankfurt/Oder, Hallescher FC) sowie 2. Bundesliga (Hallescher FC) im Schussstiefel wohl den erfolgreichsten und bekanntesten Sandersdorfer Kicker der Neuzeit nennen, welcher noch dazu direkt aus dem Ort stammt (20m vom Stadiontor entfernt).

An diesem Tag konnte Warze in Diensten vom VfL jedoch nichts an der Niederlage ändern. „Wie zu alten Zeiten“, freute sich Silvio Franke, welcher als Verteidiger den 1:0 Kopfball direkt von Cousin Michael Stelzl aufgelegt bekam. Franz Seiring mit dem 2:0, Keeper Thomas Schulz per Foulelfmeter vom Punkt gegen seinen Kollegen, sowie ein schöner diagonaler und flach ins Eck platzierter Vollspannschuss von Marcel Krämer machten das 4:0 in Großzöberitz rund.

   

   

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