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Union im zweiten Auswärtsspiel binnen einer Woche erneut nach Thüringen # Gegner Wacker Nordhausen besitz Schwung der Vorwoche.

Union muss zu Wacker Nordhausen, und die haben den Schwung der Vorwoche inne (FOTO: Michael Kölbel)

Für Union Sandersdorf geht es an diesem bevorstehenden 9. Spieltag wieder nach Thüringen. Dabei liegt das 0:1 vom vergangenen Wochenende noch schwer im Magen. „Sehr ärgerlich, denn bevor Rudolstadt dieses entscheidende späte Tor macht, müssen wir die Dinge anhand der vorhandenen Möglichkeiten lange geklärt haben“, ärgerte sich Sandersdorfs Fußball-Abteilungsleiter Ricky Flach noch am Mittwoch danach. Mit solchen Resultaten zieht bei Union keine positive Konstanz ein, bleibt es beim Mittelmaß. Da wogen die vorherigen Unentschieden gegen Martinroda (0:0) und Zorbau (1:1) schon schwer genug.

Diesmal reist die Truppe von Trainer Thomas Sawetzki nach getauschtem Heimrecht ins nördliche Thüringen. Dass man früher gegen die Zweite des FSV Wacker Nordhausen kickte, schien völlig normal. Nun aber bekommt man es nach deren Misere im Verein gar mit der ersten Vertretung zu tun. Und das, wo man doch in der Stadt des Doppelkorns fußballerisch jüngst noch ganz andere Visionen favorisierte. Sei es wie es sei, der Fußball ist eben nicht nur ein Tagesgeschäft. Manchmal ziehen sich die Dinge eben doch etwas länger hinaus, ist Kontinuität oft ein Kaugummi und gleichzeitig Schlüssel zum Erfolg.

Einer wird in Nordhausen nicht mehr mit von der Partie sein. Und der trug die letzten drei Jahre die Nr. 7 auf dem Uniontrikot, zählte zu den ganz feinen und dazu noch bescheidenen Akteuren und lebte von seiner Technik mit dem Ball am Fuß, sowie seiner unheimlichen Klebe im Pantoffel. Die Unionkeeper konnten im Training allesamt ein Lied davon singen, wenn Mathis Böhler die Kugel vollspann auf ihre Laube zimmerte.

Böhler, im Jahr 1995 in Würzburg geboren, zog es zurück in die Heimat. „Ich wohne jetzt wieder in Reichenberg, genau neben Würzburg. Das ist der Ort, wo ich aufgewachsen bin und von wo aus meine Reise einst begann“, so der 25.Jährige. Mit „Reise“ meint er seinen fußballerischen Werdegang, welcher ihn einst im Sommer 2010 aus dem Unterfränkischen hinauf nach Thüringen ans Sportgymnasium nach Jena und damit zum FC Carl Zeiss führte, wo Böhler sechs Jahre verbringen sollte. Über die Stationen ZFC Meuselwitz und SV Merseburg 99 führte es ihn später in der Winterpause 2018/19 zur SG Union Sandersdorf, wo er, Corona einmal ausgeblendet, dreieinhalb Spielserien absolvierte.

Mathis Böhler (li./weiß) jetzt nach über 10 Jahren zurück in der Heimat und beim TSV Rottendorf in Bayerns Landesliga Nord West aktiv.

Die Situation um Covid 19 war es dann mitunter aber auch, die den intelligenten Kicker zum Umdenken zwang. Hatte er zuletzt die Saisonvorbereitung noch bei Union Sandersdorf mit durchgezogen, so standen Koffer und Kisten bereits wie geplant zum 1. September gepackt parat. Trotz der über die Jahre vielen neuen, guten Freunde sowie einem Verein, in dem es sich angenehm Fußball spielen lässt, wurde dem Offensivmann bewusst, wie wichtig eigentlich die eigene Familie ist. Und diese wohnte immerhin über 300 Kilometer entfernt. Mathis Böhler sehnte sich nach über einem Jahrzehnt mit nur „Auswärtsspielen“ wieder in die geliebte Heimat, wo er fußballerisch gleich so richtig einschlagen sollte. „Meinen satten Schuss konnte ich gerade unter Beweis stellen. Habe gestern bei einem Nachholspiel unter Flutlicht meinen ersten Doppelpack geschnürt“, freute sich der Blondschopf. In der Landesliga Bayern Nord-West traf Böhler am Dienstagabend für seinen TSV Rottendorf gegen den TuS Röllberg in einem Nachholspiel zuerst zum 1:1 Ausgleich (29.) und später zum 3:2 Siegtreffer (82.). Ein gelungener Einstand.

Seinen einstigen Kumpels der SG Union Sandersdorf kann er nun auf diese Art und Weise nicht mehr helfen. Die müssen es in seiner langjährigen Wahlheimat Thüringen, beim aktuell auf Tabellenplatz 17 rangierenden FSV Wacker 90 Nordhausen am Samstag ab 14 Uhr alleine lösen. Vorsicht ist dann jedoch im dortigen Albert-Kuntz-Sportpark für die Rico Gängel, Martin Ludwig, Steffen Fritzsch und Co. geboten. Denn am letzten Wochenende holte sich Nordhausen an gleicher Stelle gegen den FC Grimma beim 3:2 Erfolg im siebenten Anlauf den ersten Erfolg der noch jungen Serie. Und diesen möchte man mit Sicherheit umgehend gegen Sandersdorf bestätigen.

   

   

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