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Union bezwingt einstiges „rotes Tuch“ Bischofswerda erstmals im siebenten Anlauf

Danny Wagners (schwarz) Durchbrüche sorgten für stetige Gefahr und schließlich auch die Unionführung. (FOTOS: Michael Kölbel)

Ein nach acht gespielten Partien vierter Tabellenplatz mit erst einer Niederlage im Gepäck, von Sandersdorfer Seite her macht es derzeit Spaß, auf die Tabelle der Oberliga Süd zu schauen. Die Punkte dreizehn, vierzehn und fünfzehn fuhren die Männer um Kapitän Rico Gängel dafür am Samstag ein. Und das relativ souverän. Der Gegner hieß Bischofswerdaer FV 08. Und genau gegen jenen BFV 08 gab es in all den Partien davor seitens der SG Union Sandersdorf nicht viel zu lachen. Sechsmal kreuzten sich die Wege zwischen 2015 und 2018. Alle sechs Spiele gewannen die Sachsen, stellenweise ebenfalls souverän. Dann folgte für das damalige Spitzenteam der Oberliga der verdiente Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Und dort war die Luft von Anbeginn deutlich dünner. Platz 16, Platz 17 und am Ende der Abstieg aufgrund der vom Verband angelegten Quotientenregel während der Corona-Pandemie.

Schiebock ist nach drei Spielserien und wohl reichlich gesammelter Erfahrung zurück in der Oberliga Süd und gastierte nicht wie einst in gewohntem Blau und Weiß, sondern diesmal in sehr auffälligem Kanarien-Gelb. Die Spielanlage des BFV 08 präsentierte sich in den neunzig Minuten dann aber nicht ganz so auffällig, dass man Union hätte vor größere Aufgaben stellen können. „In der ersten Halbzeit hatte Bischofswerda gar keine Einschussmöglichkeit. Zur zweiten Hälfte wurden sie dann mutiger, denn das mussten sie ja aufgrund des Spielstands auch“, erklärte Rico Gängel.

Sandersdorfs Spielführer wurde mit seiner Abwehrreihe diesmal aber nicht auf Herz und Nieren geprüft. Und seine Vorderleute stellten gleichsam schon früh die Weichen. Dabei war es nicht verwunderlich, dass das Führungstor der Sandersdorfer über die rechte Angriffsseite ausgelöst wurde. Während der Gastgeber gute zehn Minuten mit viel Ballbesitz versuchte das Spiel zu kontrollieren, ging dann meistens die Post über Danny Wagners rechten Flügel ab. Der brachte die Kugel folglich auch kompromisslos mit einem starken Ball genau in die gefährliche Zone. Franz Bochmann lief blitzsauber am zweiten Pfosten ein und versenkte unhaltbar ins obere Netz (1:0/11.).

Sandersdorf stand zumeist eng am ballführenden Gästespieler, presste oft schnell gegen und löste Angriffe mit weiten Diagonalbällen aus. Dass man außer dem 2:0 noch vor der Pause nicht mehr Kapital aus Ballbesitz und geschaffenen Chancen schlug, blieb eines der wenigen Mankos des Spiels. Das zweite Tor fiel in ähnlicher Konstellation wie der Führungstreffer. Einem energischen Ballgewinn direkt am Anstoßpunkt wurde diesmal Kay Wonneberger halbrechts auf die Reise geschickt. Dieser passte scharf und flach in die Mitte. Wie Martin Ludwig den schwierigen Ball dann diesmal am kurzen Pfosten ins Netz bugsierte, das war schon sehenswert (2:0/35.). 

Bei Union läuft´s aktuell ganz gut in der Oberliga. Das Team zeigt sich als echtes Team.

Dass eine 2:0 Halbzeitführung kein Ruhekissen bedeutet, dies wusste nicht zuletzt auch Trainer Thomas Sawetzki. Und auch wenn die Gäste nun aufgrund des Rückstands höher anliefen und sich folglich aktiver am Spiel beteiligen, so musste man an diesem Tag wenig Angst um Union haben. Sicher auch aus dem Grund, weil das Team es diesmal schaffte, ohne einen Platzverweis auszukommen und den Gegner wie zuletzt oft unnötig aufzubauen beziehungsweise zusätzlichen Schwung zu verleihen.

Eine kleine Bilanz nach sieben Spieltagen zeigt Union auf einem 4.Tabellenplatz, und das gleichzeitig auch in Heim- als auch Auswärtstabelle.
Der einzigen Heimniederlage bzw. Niederlage überhaupt (Bautzen, teils reichlich fehlinterpretierte Platzverweise des SR sprachen seine eigene Sprache) steht ein fast makelloses Auswärtsauftreten mit zwei Siegen, einem Unentschieden und 8:2 Toren gegenüber. Am kommenden Samstag (25.09.) müssen unsere Jungs beim FC Einheit Rudolstadt ran. Dort im Schatten der Heidecksburg gab es immer heiße Vergleiche. In diesem Jahr scheint der FCE nicht allzu gut aus den Startlöchern zu kommen. Vielleicht kann Union ja diesmal seine Auswärtsserie strecken!?!

+++Zweite auch in Mühlbeck überaus überzeugend+++

Diesmal dreifacher Doppelpack beim 9:0

Zwischen Stausee und Goitzsche hatte es Union II diesmal auswärts mit der Reserve des TSV Mühlbeck zu tun. Aber auch an der alten B 100, welche einen Kilometer weiter als Feldweg im Muldestausee versinkt um sich am anderen Ufer in Schlaitz wieder aus dem Wasser zu schlängeln, besaßen die Sandersdorfer wie gewohnt wenig Blick für die Annehmlichkeiten der Natur, gepaart mit einstigen geographischen Verhältnissen. Die Spieler selbst waren da ja auch noch nicht geboren, als die B 100 noch direkt am Mühlbecker Sportplatz vorbei verlief.

Union II ging nicht dran vorbei, sondern mitten hindurch. Dem in Sandersdorf aufgewachsenen Schiedsrichter Jens Nitsche blieb es dann auch vorbehalten, neun Striche auf dem Tortableau seiner Schiedsrichterkarte zu machen. Alle gingen sie auf das Konto von Unions Zweiter. Dort dauerte es 23 Minuten, bis Marcel Krämer für die Sandersdorfer Gäste den Torreigen eröffnete. Christoph Döring (27.) sowie der erste Doppelpack des Tages (Franz Seiring, 32./38.) stellten das Halbzeitergebnis her. Fünf Treffer sollten die Männer vom Trainerduo Pick/ Meyer noch nachlegen. Während der zur Vorwoche arg erfolgreiche Stefan Schulze nur einmal netzte (6:0/81.), eiferte ihm der Abwehrmann aus dem Oberligateam, Alex Zablofsky, nach (8:0/85.). Krämer (7:0/83.) als auch Maximilian Reum (67./87.) schnürten hingegen die Doppelpacks zwei und drei.

Mit nun 18 Punkten aus 6 Spielen erwartet Union II theoretisch an diesem Freitagabend (24.09. Anstoß 19:00) die Reserve aus Ramsin. Diese trat leider an diesem Wochenende ihren Dienst beim Heimspiel gegen den SV Quetz nicht an. Nun hofft man in Sandersdorf, dass das erwartete Stadtderby mit Ramsiner Beteiligung am Freitagabend unter hiesigem Flutlicht gespielt wird.

   

   

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