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BEIDE TEAMS ZWISCHENZEITLICH AM BODEN

Union Sandersdorf belohnt sich am Halleschen Zoo nicht vollends

In einem umkämpften Spiel hieß es letztlich PUNKTETEILUNG (FOTO: Michael Kölbel)

Andreas Jahnecke, langjähriger Stadionsprecher des VfL Halle 96, zog am Samstag in der NOFV Oberliga Süd im Überschwang sämtliche Register. Beim plötzlichen Ausgleich seines VfL verwechselte er beim „Glück Auf“ Halles Salzwirkerschaft mit den Bergleuten des Erzgebirges. Als folgend der Grieche Giorgaki Tsipi mit einem Traumtor von halbrechts in Unions langen Winkel traf und das Spiel kippte, brach es vollends aus Jahnecke hervor. Zählte er nun nahezu alles auf, was sich in heimischen Vereinsfarben benennen ließ, wohl inklusive dem, welcher zur Halbzeitpause als letzter die Kabinentür zu machte. Andreas Jahnecke lebt seinen VfL 96. So schien es letztlich wenig verwunderlich, dass sich die Stimme von „Halles Stimme“ beim folgenden Ausgleich von Unions Georg Böhme dann entscheidend senkte. Es wäre der Sache auch zu viel gewesen, hätte sein gastgebender VfL Halle 96 sich an diesem Tage die volle und damit optimale Punktzahl eingestrichen. Denn die Gäste aus Sandersdorf legten auf schwerem Herbstgeläuf an der Geschwister Scholl-Straße der Saalestadt eine mehr als ordentliche Partie hin. Dass Sandersdorfs Urgestein Rico Gängel mit Abpfiff dann leicht ausrastete, man konnte es verstehen. „Immer das gleiche hier, wir fressen billigste Tore“, fluchte der Unionkapitän und suchte erstmal das Weite. In ihm brodelte es, und das aus zweierlei Gründen.

Unions Kroate Denis Zivcec (grün) im Ansatz dreimal Weltklasse, im Abschluss danach Kreisklasse (FOTO: Michael Kölbel)

Unionangreifer Denis Zivcec allein musste die Sandersdorfer früh zu einer sicheren Führung schießen. Der Kroate lief zweimal in halblinker Gasse in beste Abschlussposition, brachte die Kugel aber beide Male nicht im 96er Gehäuse unter. Löste er sich in seiner Position dabei zweimal sehenswert, so waren die Torabschlüsse nicht annähernd von diesem Prädikat (8., 10.). Union blieb konsequent. Stefan Raßmann, wieder der beste Unionakteur auf dem Platz und überall anzutreffen, servierte einen Freistoß von linker Auslinie auf den zweiten Pfosten. VfL-Schlussmann Max Stamer machte den einen Schritt nach vorn, um den zweiten wieder zurück auf seine Linie zu machen, und war damit aus dem Tritt. Branden Stelmak versenkte in Stamers Unentschlossenheit hinein aus der Nähe per Kopf (0:1/24.). In einer Phase, wo der VfL erstmals drückte und Union hinten super stand, musste Unions Zivcec seinen dritten Hochkaräter veredeln. Auch hier ließ der Kroate eine weitere Großchance liegen (38.). Nachdem Stamer noch einen harten Gängel-Freistoß aus der Gefahrenzone faustete (40.), nahmen die Gäste die hoch verdiente Führung mit in die Pause.

Branden Stelmak (grün) warf sich wieder in jeden Zweikampf und belohnte sich mit dem 0:1 selbst (FOTO: Michael Kölbel)

Nach Seitenwechsel schien Union alles im Blick zu haben. Die Hausherren wurden jedoch zusehends aktiver. Und als drei Sandersdorfer an der Eckfahne den VfL nicht an der Flanke hindern konnten, tauchte zu allem Übel auch noch Paul Johannes Günther irrtümlicherweise am langen Pfosten unter der Bogenlampe hindurch. Halles Nils Morten Bolz bedankte sich mit einem humorlosen Schuss unter Keeper Hermann hindurch ins kurze Eck. Musste Sandersdorf aufgrund der Möglichkeiten der ersten Hälfte da schon minimum 2:0 führen, war dies der 1:1-Ausgleich (57.). Dem nicht genug, schlug es kurz darauf aus halblinker Position nochmals ordentlich in Sandersdorfs Maschen ein. Der Grieche Giorgaki Tzipi traf das Spielgerät so fulminant, wie es ihm wohl nicht allzu oft gelingt (2:1/59.). Mit einem Traumtor in den langen Winkel brachte er die heimischen Blau-Roten in Front. In einer Stadt mit 230.000 Einwohnern bei einer Minikulisse von 71 Zuschauern, so einige waren aus Sandersdorf mitgereist, jubelten die Hallenser. Ein Spiel, in erster Spielhälfte sicher in Sandersdorfer Hand, wurde kurz und staubtrocken gedreht. Der VfL legte folglich jene spielerischen Elemente an den Tag, welche zuvor fest in Gästehand schienen. Sandersdorf musste sich schütteln und tat das mit bestmöglicher Methode. Einen langen Ball von Raßmann nahm Georg Böhme gekonnt an und mit, um diesen in einem Fluss aus vierzehn Metern ins linke untere Eck zu parken.

Ein sehr sehenswerter Abschluss brachte Union Sandersdorf den 2:2 Ausgleich und damit den VfL 96 aus dem Tritt. Den Hausherren schien der Akku leer zu laufen. Union drückte in der Schlussphase, wollte die kompletten Punkte am Halleschen Zoo entführen. Dabei wäre man fast ins offene Messer gelaufen. In die drangvolle Unionoffensive platzte mit dem letzten Angriff des Spiels ein Spielzug der Hallenser, welcher abgefälscht fast erneut im Unionkasten lag. Tom Niclas Hermann, bereits auf den Sprung in die andere Ecke, zeigte sich in der Hüfte elastisch wie eine Bauchtänzerin. Seiner Drehung in der Luft folgte ein Wischer mit dem Handschuh, welcher den Ball um den Pfosten ins Aus lenkte, den Abpfiff brachte und alle Sandersdorfer schwer durchatmen ließ.

VfL Halle 1896: Max Stamer, Gino Böhne, Arnold Schunke, Linus Lorenz, Dennis Klitscher, Steven Niesel (53. Lukas Englich), Max Zimmer, Sven Schlüchtermann (72. Adrian Jaskola), Konstantin Eder, Julius König (53. Nils Morten Bolz), Giorgaki Tsipi - Trainer: Rene Behring
SG Union Sandersdorf: Tom Niclas Hermann, Steffen Fritzsch, Rico Gängel, Paul Johannes Günther, Georg Böhme, Maximilian Schnabel, Niklas Opolka (75. Karl Feldmer), Stefan Raßmann, Denis Zivcec (65. Mathis Böhler), Branden Stelmak, Max Hermann -

Trainer: Thomas Sawetzki
Schiedsrichter: Christian Gundler (Chemnitz) –
Zuschauer: 71
Tore: 0:1 Branden Stelmak (24.), 1:1 Nils Morten Bolz (57.), 2:1 Giorgaki Tsipi (59.), 2:2 Georg Böhme (77.)

   

   

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