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Union Sandersdorf dreht das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht am Ende deutlich

Lief in der Saison noch nicht alles glatt, so darf man der Sawetzki-Elf den Einsatz bislang selten absprechen. (FOTO: Holger Bär)

Den Feiertag vermiesen, Union schien eine knappe halbe Stunde auf dem besten Wege dahin. Gegen Tabellenschlusslicht FSV Martinroda stand jedoch letztlich ein hochverdienter 5:1 Erfolg auf der Anzeige. Den Nackenschlag holte man sich vorerst jedoch nahezu wie zuletzt gewohnt. Kein Zuschnappen der Abseitsfalle, mit Martinrodas Tommy Müller ging die Post über rechts ab, und Serdar Suliman hatte keine Mühe den Querpass zu vollenden (0:1/19.). Danach schienen die Gäste aus totaler Konterstellung dem 0:2 näher, als es Union dem Ausgleich war. Die Thüringer machten das Spielfeld eng, griffen erst ab der Mittellinie an und boten den Hausherren nahezu keine Räume zum eigenen Spielaufbau an. Sandersdorf brachte es lange Zeit zu keinem geordneten Torabschluss. Denis Zivcec versuchte es erstmals erfolglos aus relativ spitzem Winkel.

„Zweite Bälle“, forderte Unioncoach Thomas Sawetzki vor einem weiten Gängel-Freistoß vehement von der Bank aus. Niklas Opolka hatte richtig zugehört. Stefan Ronneburg aber hieß der Mann, mit dem quasi die Wende kam. Sein Kopfball nach jenem weitem Freistoß wurde abgewehrt. Opolka visierte aus 18 Metern zentimetergenau das rechte untere Eck an (1:1/34.). Nach Eckball, dieser erneut von Kapitän Rico Gängel, machte es Ronneburg dann in doppelter Version alleine. Erst Kopfball und dann Nachschuss, es stand noch vor der Pause binnen zwei Minuten 2:1 (36.). Dass es Union noch schneller kann, zeigte man nach Seitenwechsel. Am Drücker bleibend, hieß es binnen vier Minuten 3:1, 4:1 und 5:1. Über die Flügel, und hier speziell über rechts, inszenierten die Sandersdorfer stellenweise tolle Spielzüge. Erneut Opolka (54.), Denis Zivcec (56.) sowie Branden Stelmak (57.) hießen vor 130 Zuschauern die Nutznießer. Dass alleine Sandersdorfs US- Amerikaner Stelmak ob per Fuß, per Hechtkopfball oder gar mit dem Bauch weitere Tore verfehlte, man konnte es an diesem Tag verschmerzen. Mit Moral hatte Union eine anfangs kuriose Partie gedreht und den so wichtigen zweiten Saisondreier eingefahren.

Alles gebend verzweifelt Branden Stelmak (hockend) letztlich fast. Ein Tor gemacht, konnte der US-Boy theoretisch noch nachlegen. Die Kugel wollte nicht zweimal rein. (FOTO: Holger Bär)

Fiel den Zuschauern erneut auf, dass mit Branden Garrett Stelmak sich ihr letzter „Neuzugang“ analog der vorangegangenen Partien in vorderster Front wieder voll reinhaute und mit seinen dreißig Jahren als Vorbild für alle anderen wieder alles abrief, so blieb beim Gegner Martinroda das Talent des Mannes mit Nummer 8 auf dem Trikotrücken nicht verborgen. Auf der späteren Pressekonferenz klärte FSV-Coach Robert Fischer die Anwesenden auf Sandersdorfer Nachfrage auf. „Serdar Suliman ist ein 21 jähriger Syrer. Er ist schnell, abschlussstark und technisch gut, spielte schon mit seinem Heimatland bei einer U17 Junioren WM und hat bereits Probetrainings bei Hansa Rostock als auch Rot-Weiß Erfurt absolviert“.

Serdar Suliman (li.) - auffallend starker Akteur bei den Gästen aus Martinroda. (FOTO: Holger Bär)

Sulimans Ball- und Spielverständnis blieb auch den Sandersdorfern nicht verborgen. Auch wenn der Aufsteiger aus Thüringen ohne sechs verletzt fehlende Stammspieler nicht durchgängig Oberligaformat versprühte, blieben die fußballerischen Fähigkeiten des Torschützen zum zwischenzeitlichen 0:1 nicht verborgen. „Wir sind froh, dass wir ihn bei uns haben“, unterstrich Martinrodas Trainer Fischer abschließend. In Sandersdorf wartet man mit Timo Breitkopf und speziell Vincent Mustapha derweil auch auf die Rückkehr zweier langjähriger Unioner Eckpfeiler.

SG Union Sandersdorf: Tom Niclas Hermann, Stefan Ronneburg, Rico Gängel, Paul Johannes Günther, Georg Böhme (75. Mathis Böhler), Maximilian Schnabel, Niklas Opolka, Stefan Raßmann, Denis Zivcec (57. Karl Feldmer), Branden Stelmak, Max Hermann - Trainer: Thomas Sawetzki
FSV Martinroda: Daniel Gössinger, Tom Nowak, Mateo Safradin, Justus Six, Serdar Suliman, Marc Andris, Liam Flossmann, Chris Griebel, Tommy Müller, Ibrahim El Hajj, Marc Fernando (80. Toby Metzmacher) - Trainer: Robert Fischer

Schiedsrichter: Philipp Jacob (Dresden), Marek Nixdorf, Michael Näther
Zuschauer: 130
Tore: 0:1 Serdar Suliman (19.), 1:1 Niklas Opolka (34.), 2:1 Stefan Ronneburg (36.), 3:1 Niklas Opolka (54.), 4:1 Denis Zivcec (56.), 5:1 Branden Stelmak (57.)

   

   

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