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Vor dem Sandersdorfer Tor war mehr Rummel, als ihn Union gegenüber zu entfachen vermochte. (FOTO: Mirco Becker)

Wenn Thomas Sawetzki zu aktiven Zeiten zum Kopfball hoch stieg, dann war der Erfolg meist auf seiner Seite. Ob offensiv Richtung gegnerisches Tor ausgerichtet, oder defensiv als „Säuberungsaktion“ in und am eigenen Strafraum. Sawetzki lebte von der Mentalität, packte physisch alles rein. So zuletzt im Trikot der SG Rot-Weiß Thalheim, wo er noch als Spielertrainer mit seiner Wucht per Kopf einiges bewerkstelligte.

Dem heutigen Sandersdorfer Trainer müssen stellenweise die Augen schmerzen, wenn er die Quote der Kopfballduelle seiner eigenen Männer hochrechnet. Bis auf den lang aufgeschossenen Abwehrchef Stefan Ronneburg ist aktuell im Sandersdorfer Luftraum nur mit dem Gegenverkehr zu rechnen. Viele Sprünge zum hohen Ball sehen mehr wie ein Alibi als ein Versuch des Gewinns des Luftduells aus. Das macht es dann auch sehr verwunderlich, dass das Unionteam Bälle oft auf den eigenen Keeper zurück spielt, um diesen dann, oft vom Gegner angelaufen, zu langen Bällen zu zwingen. Denn diese Bälle kommen oft postwendend rückwärts, während sie den Sandersdorfern sowieso jegliche spielerische Note in Punkto Spielaufbau rauben.

Kein Spiel für die Heimelf. Vincent Mustapha, Mathis Böhler und Co. erwischten nicht ihren besten Tag. (FOTO: Mirco Becker)

So geschehen beim jüngsten Heimspiel gegen den VFC Plauen. Da nutzt der vorzüglichste Rasen wenig, wenn man sich vorwiegend auf weite Bälle einrichtet. Sandersdorf nahm beim torlosen Remis einen Punkt mit. Mehr hatte sich die Truppe um Kapitän Rico Gängel bei besten äußeren Umständen vor 101 Zuschauern auch nicht verdient. Mit „Wir werden auf Sieg spielen“ hielt zu großen Anteilen nur die Gastelf von Trainer Daniel Rupf Wort. Plauens junge Truppe versuchte von Anfang an offensive Akzente zu setzen. Offensivspiel, welches die heimischen Fans von ihrem Team zum großen Teil vermissten. Was dann die Plauener auch nicht schafften: Für absolute Torgefahr zu sorgen. Und allein das schien das Glück der Sandersdorfer an diesem 22. Spieltag. Kein Wunder, dass Uniontrainer Sawetzki später von „…da haben wir Redebedarf“ sprach.

In der 12. Minute zeigte sich Sandersdorf hinten erstmals ordentlich unsortiert. Die Gäste schoben sich mehrfach frei den Ball am Sechzehner zu, verpassten jedoch den gewinnbringenden Abschluss. Für die wohl heißeste Aktion des Sandersdorfer Spiels sorgte eine Zange der Plauener Innenverteidigung, welche den durchbrechenden Denis Zivcec zu Fall brachte. Dafür ertönt anderswo schon mal ein Elfmeterpfiff (14.). Ansonsten setzte Plauen auf altbekannte diagonale Spielverlagerung und machte den Unionern ganz schön zu schaffen, ohne jedoch Keeper Nico Becker zu Überdurchschnittlichem zu zwingen. Leider schaffte es der Gastgeber nicht einmal, aus der Defensivstellung entscheidende Gegenstöße zu inszenieren. Einzig Moritz Alickes Durchbruch zur Grundlinie mündete in eine gefährliche Eingabe, an welcher Timo Breitkopf als auch Max Hermann den Schritt zu schnell vorbei schrammten (38.). Der VFC machte es im direkten Gegenzug über die rechte Außenbahn keinen Deut schlechter. Aleksandrs Guzlajevs schoss das Spielgerät folglich zentral in die Handschuhe vom Sandersdorfer Schlussmann. Eine Phase, in welcher man das Gefühl hätte, die Heimelf wäre so langsam in der Partie angekommen. Doch die Halbzeitpause nahm diesen Gedanken sofort aus den Köpfen, denn der Platzherr eröffnete so emotionslos den zweiten Durchgang, dass man bei eigenem Anstoß und sorglosem hintenherum spielen aus einem Eckball durch Stefan Fritzlar fast das Gegentor fing (46.). Sandersdorf fehlte jegliche spielerische Linie, welche man sich durch besagte reichlich verlorene Kopfballduelle auch nicht auf der Zweikampfschiene erzwang. Man hatte einmal mehr Glück, als dann Keeper Becker einen Kopfballaufsetzer noch leicht prallen ließ, und Unionkapitän Gängel einen Hauch schneller als Plauens Duo Fritzlar und Hübner am Ball war.

Die Partie mündete in eine Punkteteilung. Während den Plauenern im siebenten Anlauf kein Sieg gelang, so spielten sie wenigstens auf diesen. Die Sandersdorfer müssen jedoch hart mit sich selbst ins Gericht gehen. Das Gezeigte stand nicht für Werbung um die eigenen Qualitäten. Neben einer genauen Analyse hilft vielleicht das gute alte Kopfballpendel.

Union Sandersdorf: Nico Becker, Vincent Mustapha, Rico Gängel, Stefan Ronneburg, Richard Wießner, Maximilian Schnabel, Timo Breitkopf (90. Tim Jonietz), Erik Schlegel, Denis Zivcec (60. Mathis Böhler), Max Hermann, Moritz Alicke (72. Alexander Langner) - Trainer: Thomas Sawetzki
VFC Plauen: Leon Seefeld, Stefan Schumann, Marian Albustin, Dimitrios Komnos, Alexander Morozow (61. Jan Hübner), Eric Ranninger, Lucas Albert, Albijan Kameraj, Aleksandrs Guzlajevs (68. Patrick Grandner), Stefan Fritzlar, Tim Limmer (80. Tim Sluga) - Trainer: Daniel Rupf
Schiedsrichter: Richard Lorenz (Bad Langensalza)
 Zuschauer: 101
Tore: Fehlanzeige

 

   

   

Nächste Termine  


27.04.2019, 14:00 Uhr
(FB) Ludwigsfelder FC vs. Union
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04.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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12.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
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18.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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02.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC International Leipzig
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