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Am Ende gab es für tapfere Unioner nichts in Lüttchendorf zu holen (FOTO: Holger Bär)

Trotz einer leicht aufgepeppten 2. Unionmannschaft schrammten die Sandersdorfer am Pfingstmontag am so nötigen Erfolg in der Landesliga Süd vorbei. Beim Gastgeber- dem SV Eintracht Lüttchendorf- ging es aufgrund des eigenen Tabellenstandes nur noch um das Prestige. Doch die Hausherren agierten entsprechend der Fairness gegenüber dem Ligakeller gegen die Zweite von Union so, wie man es sich aufgrund des Fair Play´s vorstellt. Lüttchendorf hielt voll gegen und trug am Ende nicht unverdient den Sieg davon.

Dass es so kam, schien vorrangig einem Eckstoß in der 13. Minute geschuldet. Alles zog gemeinsam auf den kurzen Pfosten. Nur einer stand hinten völlig blank- Lüttchendorfs Felix Bartolini. Während Unionkeeper Robert Hahn auf der Linie verharrte, nutzte Bartolini seine Freiheit und köpfte aus guten fünf Metern ein (1:0/13.).

Der Wind an der Bundesstraße 80 blies aus Osten wie auf einem Nordseedeich. Er machte vieles oder eben auch gar nichts möglich. Während lange Diagonalbälle Richtung Osten förmlich passend in den Lauf fielen, waren sie in Gegenrichtung im weiten Seitenaus. Union II hatte zunächst in Punkto Platzwahl das Nachsehen, lief oft vergeblich den Pässen hinterher. Beim Gegner agierten mit Dustin Scheibe und Sebastian Mauritz zwei Ex- Unioner im Defensivbereich. Der einstige Torwart von Union II- Eric Baer- schafft es bei der Eintracht auch nicht auf Position 1 und schaute von der Bank zu. Und auch Sandersdorfs einstiger Mittelfeldmann Robin Scheibe hatte die Zuschauerposition aufgrund fünfter Gelber inne.

Maximilian „Pavel“ Schnabel (Kopfball) wurde nebenbei noch zur tragischen Figur. (FOTO: Holger Bär)

Was sie dann von draußen sahen, waren immer besser aufgelegte Gäste. „Wenn die die hier noch länger so spielen lassen, dann wird das heute nichts mit einem Heimsieg“, mutmaßte Lüttchendorfs Ordnertrio am Einlass, den kontrollierenden Fußballkennerblick immer Richtung Spielfeld gerichtet. Die Sandersdorfer Gäste wurden immer zielstrebiger. Zuerst aber prüfte Torschütze Bartolini Unionkeeper Hahn mit gefährlichem Distanzschuss. Hahn winkte den Ball über den Balken zur Ecke (26.). Mit Blickrichtung Halbzeitpause versemmelte Union II die große Chance zum Ausgleich in gleich dreifachem Maß. Daniel Wawrzyniak verzog nach sehenswerter Ballstafette knapp über den Kasten von Eintracht- Keeper Jens Brandl (28.). Nur eine Minute später servierte Moritz Alicke von links punktgenau. Wawrzyniak stieg  hoch, köpfte schulmäßig, doch der Ball strich um Zentimeter an Brandls Pfosten vorbei. Im Publikum wurde man unruhig, denn die Sandersdorfer zeigten sich immer gefälliger. Man hatte das Spiel unter Kontrolle. Als Wawrzyniak seinen Kollege Alicke auf halbrechter Position im Strafraum völlig frei spielte, konnte sich der Gastgeber beim riesigen Reflex des eigenen Schlussmannes bedanken. Brandl reagierte im Stile eines Handballtorwarts (43.).

Tobias Kusior (grün)- Sandersdorfs „Noch“- A- Junior machte ein klasse Spiel, war da, wo es brannte und eröffnete vorbildlich .(FOTO: Holger Bär)

Nach der Pause nahm Robert Hahn dem plötzlich völlig alleingelassenen Paul Stoye den Ball wie ein Feldspieler per Fuß ab. Sandersdorfs Schlussmann zeigte einmal mehr seine fußballerischen Fähigkeiten (48.).

Was dann folgte, musste man selbst aus neutraler Sicht nicht verstehen. Nach einem Offensivfoul blieb die Pfeife von Dirk Simon stumm. Der Ball ging schon wieder Richtung Mittellinie, während sich Sandersdorfs Maximilian Schnabel nochmals im Strafraum hockend an den Referee wandte und das Foul reklamierte. Der sehr erfahrene Unparteiische pfiff daraufhin, zeigte Schnabel gelb und legte den Lüttchendorfern direkt auf dem Elfmeterpunkt einen Freistoß auf. Dieser verebbte glücklicherweise in der Mauer. Verfehlte besagter Schnabel kurz darauf aus der Distanz relativ knapp (69.), so sollte er nochmals im Mittelpunkt stehen.

Lüttchendorf nutzte mittlerweile die Räume, die ein auf Offensivspiel gedrängtes Sandersdorf anbot. Während Christopher Dillgen Gästekeeper Hahn noch prüfte, machte Stefan Gacesa kurz darauf straff aus halbrechter Position alles klar. Es hieß 2:0 für die Platzherren (78.). Konnten die Gäste sich nicht für ihre Angriffe belohnen, so schwappte das letzte Highlight in die Runde. Schnabel schlug einen Ball aus dem Spielfeld heraus ins Seitenaus. Plötzlich schaute er auf die von Schiedsrichter Simon verhängte Ampelkarte. Man musste es nicht verstehen, ging doch das „Ball im Aus“ von Sandersdorfer Zeit ab und bedurfte keiner Verwarnung. Zu zehnt schien es folglich unmöglich, an diesem Spielstand mit runter tickender Uhr noch etwas zu korrigieren.

Mit Abpfiff bleibt der Sandersdorfer Reserve nun noch wenig Hoffnung in Sachen Klassenerhalt. Der MSV Eisleben am Samstag zuhause (15 Uhr) und Staffelmeister SV Kelbra eine Woche darauf auswärts- der Nichtabstieg scheint nur noch Vision.

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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