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  Kapitän Rico Gängel flog in 31. Minute per Doppelgelb vom Platz. (FOTO: M. Kölbel)

In den Reihen der SG Union Sandersdorf musste man das Ding erstmal sacken lassen. Zu tief saß der Stachel, welchen die Traditionspaarung am letzten Freitag gegen den VfL Halle hinterließ. Die Enttäuschung- und das ist bei weitem nicht Sandersdorfer Sache- projizierte man auf die Spielleitung. Man hätte alles getan, um es den drei Herren angenehm zu gestalten. Irgendetwas schien ihnen von Beginn an in Sandersdorf nicht gefallen zu haben. Ein Satz hätte gereicht, die Sandersdorfer hätten es zu ihrem Wohle verändert. Es sollte nicht sein. Das vom NOFV angesetzte Gespann unter der Leitung vom Großröhrsdorfer Kevin- Coren Eckert fungierte weniger als ausgebildetes Schiedsrichtertrio, mehr denn als Bahnangestellte. Wie auf einem Stellwerk zogen sie die Hebel und stellten die Weichen. Sandersdorfs Team hatte da wenig Chancen gegenzusteuern. Zu ungleich das Maß, mit welchem sie zwischen beiden Vertretungen die Sache über die Bühne schaukelten. Sei es in der Bewertung von Fouls, gelber Karten, Abseitsregelungen oder der Pistoleroaktion mit zwei gelben Karten gegen Unionkapitän Rico Gängel binnen Sekunden.

Am VfL Halle 96 lag es mitnichten. Die machten nur das, was Eckert ihnen anbot. Ihnen galt es am Ende zum knappen 2:1- Auswärtssieg zu gratulieren. Einem Sieg, der durch einen Foulelfer von Ex- Unionkapitän Tom Renner (13.) und einem Flachschuss von Max Worbs (65.) eigentlich in Betrachtung aller Umstände glücklich von den Zookickern eingetütet wurde. „Wir hatten in den letzten Wochen trotz aller Erfolge auch denkbar viel Spielglück“, erklärte Christian Ignorek vor Beginn der Partie seinen alten Sandersdorfer Kollegen gegenüber. Oft sah Halles Keeper in den zurückliegenden Paarungen der Saalestädter die Waage in letzter Sekunde zu Gunsten des eigenen Teams ausschlagen. Und als hätte er es voraus geahnt. Es sollte sich in beinahe schon grotesker Weise wiederholen- Spielleiter Eckert sei Dank.

Denn während die gastgebende SG Union eine Stunde lang in Unterzahl agierte und anfänglich verdammt nervös in Sachen eigenes Spiel auftrat, durften sich die 96er am Ende glücklich schätzen. Ihr Keeper Christian Ignorek- zuvor kurz in Sandersdorf aktiv- hielt dem VfL Halle 96 diese volle Punktausbeute fest. Denn in der zweiten Halbzeit steuerte der Platzherr trotz Unterzahl das Geschehen, zeigte das, was die SG Union Sandersdorf imstande ist zu zeigen. Mehr aber als der 1:2- Anschluss durch Moritz Alicke (80.) war nicht drin. Zu gut hielt Ignorek, zu schlecht waren die drei vermeintlichen Referees mit der Regelkunde vertraut.

Drei Unparteiische, welche diesen Namen – zumindest an diesem Tag- nicht ansatzweise verdienten. (FOTO: M. Kölbel)

Für Sandersdorf heißt es nun schnell Balsam auf die Wunden zu bringen. Denn bereits am Mittwoch wartet der nächste schwere Brocken. „Gleiche Stelle, gleiche Welle“ heißt es bereits am Mittwoch. Dann erwartet man zum Nachholspiel des 21. Spieltags den TV Askania Bernburg. Und diese Bernburger zeigten zuletzt mit einem 6:0 gegen Plauen, einem 1:1 gegen Emporkömmling Gera und einem 3:0 gegen starke Eilenburger so richtig, was in ihnen steckt. Hinzu kommt, dass die Bernburger frei jeglicher Sorgen in das Spiel gehen können. Das kann man von den Sandersdorfern mit Blick auf Tabellenplatz und Personal nur bedingt behaupten.
Im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum  erfolgt der Anstoß am Mittwochabend 19:30 Uhr.


Es wurde die erwartet schwere Nummer

Zu einfach- hier Tobias Kuka mit dem 0:2- fasste man die Gegentore. (FOTO: Holger Bär)

Die SG Blau- Weiß Brachstedt wurde in Sandersdorf zur erwartet schweren Nummer. Die Elf von Trainer Manoel Arnold trug am Ende einen 4:1- Erfolg vom Sandersdorfer Kunstrasen. Und das, obwohl auch die gastgebende Reserve der SG Union mehr als nur ihre Chancen besaß. Gegen das favorisierte Brachstedt hielten sich die Sandersdorfer eine halbe Stunde schadlos. Und es hätte noch länger so weiterlaufen können. Denn das 0:1 darf nicht fallen. Dem Tor von Matthias Allert (30.) geht bei zentralen zwanzig Metern ein klares Foul an Sandersdorfs Innenverteidiger voraus. Während sich Lucas Rosinsky schmerzend den Fuß hielt, schienen seine Kollegen irgendwie auf den Pfiff zu warten. SR Julian Rosenberger verwehrte diesen. Allert traf Sekunden darauf.

Nach schulmäßigem Alicke- Kopfball verlängerte Wawrzyniak zum 1:2- Anschluss. Danach aber öffnete Union völlig die eigenen Pforten (FOTO: Holger Bär)

Brachstedt spielte es oft gut über eine starke rechte Seite. Und Tobias Kuka war es dann auch, der relativ einfach das 0:2 anbrachte (35.). Nach und nach aber fanden die Sandersdorfer zum eigenen Spiel. Mittlerweile war es eine rassige Landesligapartie, welche beiderseits ihre Szenen besaß. Ein Eckstoß, ein Kopfball von Moritz Alicke, und Daniel Wawrzyniak gab dem Ball mit seinem Haupthaar drei Meter vor der Linie noch den entscheidenden Drive- 1:2 Union II.

Im Bemühen alles auf Unentschieden zu stellen lösten die Sandersdorfer hinten den Abwehrriegel blauäugig auf. Brachstedt wusste es zu nutzen. Ron Völkel (88.) und Florian Nagel (90.+1) konnterten die offene SG Union II gnadenlos aus.

Keine Zeit für Elefantentränen!!!

Nun erwartet der Unionfan volles Engagement gegen Bernburg II. (FOTO: Holger Bär)

Bereits am morgigen Dienstagabend wartet ein Nachholspiel von immens wichtiger Bedeutung. Das Tabellenschlusslicht TV Askania Bernburg II kommt zum Vorletzten. Soll in Sachen Nichtabstieg für Unions Zweite noch irgendwas gehen, dann muss es am morgigen Abend ein Heimsieg sein.

Der Anstoß in Sandersdorf erfolgt am Dienstag, dem 8. Mai gegen 19:00 Uhr!

   

   

Nächste Termine  


23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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