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Erfreulich, hinten um Robert Uhlmann (am Ball) und Co. stand die Null.(Fotos: Holger Bär)

Das Nachholspiel vom 20. Spieltag beim gestandenen Oberligagegner FC Einheit Rudolstadt wartet mit dem morgigen ersten Maitag auf die SG Union Sandersdorf. Und das in einem eng gestrickten Kalender, in welchen bereits der nahende Freitag (4. Mai) mit Anstoß 19:30 Uhr das nächste Sachsen- Anhalt- Derby in Sandersdorf bringt. Doch bevor ein Blick auf den morgigen Tag in Thüringen, oder gar auf den Freitag gegen den dann daheim zu erwartenden VfL Halle 96 geht, sei ein Blick zurück gestattet. Denn am zurückliegenden Freitag lieferte sich Union Sandersdorf beim FSV Barleben ein torloses Unentschieden. Man kann auch sagen, ein 0:0 der deutlich besseren Art. Dass es am Ende 0:0 stand, lag an der beiderseitig miserablen Chancenverwertung. „Wir machen einfach die Tore nicht“, meinte Mike Sadlo nicht nur dieses eine Spiel beim FSV. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Sandersdorfer Auftritte. Die Kaltschnäuzigkeit fehlte den Unionern auch diesmal. Denn in einem munteren Spiel waren es die Sandersdorfer, welche mehr für die Offensive taten und sich damit das kleine Chancenplus erspielten.

FSV- Goalgetter Denny Piele gestattete man diesmal nicht eine Einschusschance.

Dabei schien die Situation in Barleben angespannt. „Wir bekommen es nur von Auswertigen zu hören, ob zuletzt in Jena oder heute von euch“, umschrieb FSV- Betreuer Peter Borcherding die Situation um die Zukunft des FSV. Auch in Sandersdorf wusste man vom Vorhaben der Barleber Vereinsführung, die Oberliga aufzugeben. Mit dem letzten Apriltag hat es der Verein nun offiziell verkündet. Man zieht nach dieser Saison seitens des FSV Barleben aus diversen Gründen das OL- Engagement zurück und macht in der Verbandsliga weiter. Dass sich das Team um Kapitän Marwin Potyka trotz des Wissens um die Zukunft des FSV nicht hängen ließ, konnten die etwa 150 Zuschauer auf dem Feld sehen. Die wohl größte Chance der Partie hatten die Gastgeber dann auch in eine gute Sandersdorfer Phase hinein selbst. Und das im Doppelpack.

Moritz Alicke köpft völlig blank am Pfosten vorbei.

Franz Zimmers ersten Ball klärte Unionkeeper Nico Becker mit letztem Einsatz. Dass Christopher Kalkutschke das plötzlich zu ihm gelangte Spielgerät dann aus zehn Metern völlig frei über das Uniongehäuse zimmerte, liegt eigentlich nicht in der Natur des Barleber Torjägers (80.). Für Union versemmelte Moritz Alicke nach einem Freistoß von Kapitän Rico Gängel das wohl bis dato größte Ding. Völlig frei am zweiten Pfosten setzte der Angreifer die Kugel per Stirn neben den FSV- Kasten (68.).  Für Sandersdorf hätten im Nachgang Mathis Böhler (82.) und im Besonderen nach einem gestochen scharfen Konter Timo Breitkopf die Partie entscheiden können oder gar müssen. Es blieb bei der torlosen Punkteteilung.

Nun geht es am morgigen Feiertag  zum Tabellensechsten an die Saale nach Thüringen. Die Rudolstädter scheinen bei zuletzt zwei Niederlagen (Gera 3:4, Eilenburg 1:2) die Leichtigkeit des erfolgreichen Spätwinters verloren zu haben. Es dürfte ein interessantes Spiel werden, denn die Sandersdorfer hinterließen in Rudolstadt eigentlich fast immer einen guten Eindruck.


Eine respektable Halbzeit reichte nicht

Vieles konnte Unionkeeper Robert Hahn anfangs noch klären. Am Ende stand ein 0:3 aus Sandersdorfer Sicht.

Sandersdorfs Zweite hätte nach keinen zwei Umdrehungen des Sekundenzeigers im Reppichauer Waldstadion fast für einen Auftakt nach Maß gesorgt. Daniel Wawrzyniak hatte auf der linken Bahn die Abseitsfalle der Gastgeber alt aussehen lassen. Seinem Flügellauf folgte jedoch eine zu scharfe und relativ unpräzise Eingabe. Marcus Plomitzer flog im Karatestyle am Ball, und damit an der frühen Gästeführung vorbei (2.). Der Gastgeber- seines Zeichens Tabellenführer der Landesliga Süd- eröffnete anfangs sehr ideenlos. Ständig landeten die von der rechten Abwehrseite diagonal geschlagenen Bälle im weiten Seitenaus oder waren für den Adressaten unverwertbar. Und doch wirkte die SG Reppichau, als hätte sie einen Mann mehr auf dem Platz. Sandersdorf II hingegen schaffte es nach und nach weitestgehend, die Platzherren vom eigegen Tor fernzuhalten. Drei entscheidende Durchbrüche gestattete man den Männern von Trainer Sven Schreiter dann aber doch. Jeffrey Neumann köpfte völlig freistehend über das Uniontor, nachdem Unionkeeper Robert Hahn ihm per reflexartiger Faustabwehr den Gewaltschuss von Kevin Jersak direkt auf die Stirn servierte (36.). Gegen Martin Orling- er wurde mit tollem Pass freigespielt- hielt Hahn genauso klasse (42.), wie er es mit Pausenpfiff gegen Neumann tat. Gegenüber kam Plomitzer in der Aktion zuvor einen halben Schritt zu spät, hätte den Gastgeber schocken können.

Eine alles in allem seitens der Sandersdorfer Außenseiter gut und clever geführten ersten Halbzeit verstrich eben auch mit guten Gästechancen. „Euch fehlt einfach der Knipser vorn drin“, bemerkte mit Ingmar Lehmann Reppichaus Hauptsponsor und Mann für alle Fälle mit Blick auf die Sandersdorfer Angriffe.

Jene Knipser besaßen die Reppichauer in einer dann relativ einseitigen zweiten Halbzeit. Diesmal schnappte die Sandersdorfer Abseitsfalle nicht zu. Neumann servierte von halbrechts scharf auf den langen Pfosten, wo Orling gekonnt aus spitzem Winkel die Heimführung markierte (1:0/56.). Zwei Kopfbälle nach Eckstößen begruben dann sämtliche Sandersdorfer Hoffnungen. Bälle, welche man eigentlich aggressiv und konzentriert verteidigen sollte. Felix Brendler (67.) und Christian Seiche 86.) stellten ein relativ klares Endergebnis von 3:0 her, welches man aufgrund des Chancenverhältnisses und letztlich auch der Art und Weise der Verwertung aus Sandersdorfer Sicht akzeptieren musste.

Früher Knipser bei Sandersdorf I, heute in der Verteidigung aktiv: Thomas Franke (weiß). Ihn trennen mit 37 Jahren immerhin zehn Jahre von Reppichaus Sprinter Jeffrey Neumann (vorn).

Am morgigen Maifeiertag muss die Unionreserve beim 1. FC Weißenfels ran und geht da erneut als absoluter Außenseiter in die Partie. Der 1. FCW um Trainer Maik Zimmermann scheint mit der samstäglichen Heimniederlage gegen Farnstädt (1:2) alle gehegten Aufstiegsambitionen begraben zu haben. Das sagt zumindest die momentane Tabellensituation aus. Doch es sind noch einige Spiele zu absolvieren. Und das gilt sowohl für die morgen ab 14:00 Uhr gastgebenden Weißenfelser, als auch für die gastierende SG Union Sandersdorf II. Dass es in der Schuhstadt analog Reppichau erneut keine einfache Aufgabe wird, darüber ist man sich seitens Trainer René Höllrigl im Klaren. Es gilt, das Beste daraus zu machen.

   

   

Nächste Termine  


23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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