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Moritz Alicke (2.v.li.) trifft zum 1:0. Das 2:0 ließen die Sandersdorfer sträflich offen!

In der Auftaktpartie der chinesischen U20- Nationalmannschaft beim SV SCHOTT Mainz gab es aufgrund auf der Tribüne ausgerollter tibetischer Fahnen eine kurzzeitige Spielunterbrechung. Die Chinesen- sie kicken für 15.000 Euro pro Spiel in einem Testspielprogramm jeweils gegen den spielfreien Vertreter der Regionalliga Südwest- sahen die Asiaten mit dem bei ausgehängten Fahnen der Region Tibet mit dem damit verbundenen Hinweis der Demonstranten auf völkerrechtliche Missstände des von China besetzten Hochlands als politischen Affront. Man spielte erst weiter, als die Demonstranten die Fahnen wieder eingewickelt hatten. SCHOTT Mainz siegte gegen die U20 aus dem Reich der Mitte letztlich mit 3:0.

Beim aufgrund des Sponsoren gleich heißenden Namensvetter SV SCHOTT Jena gab es in der Oberliga Süd bei deren Gastspiel in Sandersdorf am gleichen Nachmittag auch eine Unterbrechung. Diese aber war seitens des Schiedsrichters Max Bringmann aus Bad Lausick regulär. Den diese Unterbrechung hieß Halbzeitpause. Und diese fünfzehn Minuten in den warme Kabinen taten der gastgebenden SG Union scheinbar überhaupt nicht gut.

Union Sandersdorf- das darf man wirklich so sagen- lieferte gegen die Gäste aus Thüringen eine sehr sehenswerte erste Spielhälfte ab. Bei kühlen 5 Grad über Null und bissigem Wind, zeigte sich eigentlich nur das Sadlo- Team auf den für die Jahreszeit sehr guten Rasen bissig aktiv und vorallem offensiv. So war es Moritz Alicke, der eine Eingabe von links fast akrobatisch zur frühen Sandersdorfer Führung im Tor des SV SCHOTT unterbrachte (5.). Flügelmann Erik Schlegel zeigte sich abermals sehr einsatzfreudig und leitete seinen am Ende verzogenen Abschluss- Jenas Torwart Marco Götze faustete zu kurz- zuvor selber ein (10.). Ein hauchzart darüber streichender Distanzschuss von Richard Wießner, und die Zuschauer stellten sich schon auf das nächste Uniontor ein. Denn Sandersdorf strahlte förmlich Spielfreude aus. Die Angriffe besaßen stellenweise wirklich Format. Doch sie mündeten eben nicht in dem so wichtigen zweiten Treffer.

Union spielte parallel im eigenen Aufbau des Öfteren sehr risikobehaftet. Bei feuchtem Herbstboden schien der stetige Spielaufbau über die von Jena angelaufenen Sandersdorfer Außenverteidiger eine sehr riskante Variante. Einige Male mussten die knapp 80 Zuschauer auf der Tribüne durchatmen. Als Jenas Christian Kretzer einen weiten Freistoß trat, ließ Unions Schlussmann Nico Becker erstmals die Kugel aus den sicher geglaubten Fängen gleiten. Glück für Sandersdorf, dass Sebastian Konik die plötzliche Beute aus vier Metern über den Kasten der Hausherren jagte (32.). Doch die herausgespielten großen Möglichkeiten blieben weiterhin auf Seite der Gastgeber. Erik Schlegel in einem tollen Spielzug halbrechts freigespielt, traf letztlich nur den Querbalken (36.). Timo Breitkopf konnte oder musste für Beruhigungstropfen im Sandersdorfer Pausentee sorgen. Von Alicke ins Zentrum geflankt, wurde der Unioner theoretisch völlig frei durch den eigenen Kollegen Denis Zivcec beim Torschuss behindert. Die nächste Großchance war dahin, und es ging mit dünnem Vorsprung in die Kabinen.

Denis Zivcec (grün/liegend) bringt den Ball nicht in den Jenaer KastenDie Zuschauer erlebten folglich eine zweite Halbzeit, in der sie ihren Augen nicht trauen sollten.

Mit Wiederanpfiff ging es seitens der Gäste schnell über rechts. Union reklamierte den Ball über der Auslinie und stellte das Verteidigen ein. Jenas Konik lief jedoch durch, umkurvte Becker im Uniontor, und stellte eigentlich aus dem Nichts den 1:1- Ausgleich her (47.). Breitkopf jedoch fackelte mit der Antwort nicht lange. Per Kopf verzog er nach Eckball direkt in der Folgeaktion (48.). Was ihm nicht gelang, musste Zivcec nach Breitkopfs mustergültigem flachen Zuspiel erledigen. Der Kroate traf die Kugel im Heranrutschen drei Meter vor der Torlinie nicht richtig. Anstatt Tor hieß es Abstoß (52.).

Union Sandersdorf vergab die besten Gelegenheiten. Ein roter Faden, welcher sich quer durch die Saison zieht. Selbst Stürmer Dan Lochmann konnte diesmal nicht helfen. Beim Fall von der heimischen Leiter hatte der sich am Wochenende zuvor das Kahnbein in der Hand gebrochen. Frisch operiert saß er zwar im Trikot auf der Bank. Doch das Risiko ihn zu bringen ging man bei Sandersdorf nicht ein.

Alles in Grün Staunt und lässt Jena in Blau gewährenRisiko hingegen spielten dann die Hausherren selbst. Denn Fehler schlichen sich ein. Fehler, welche die Partie kippen und gegen die zuvor relativ dominierenden Sandersdorfer entscheiden sollte.

Nach einem Eckball schien angefangen bei Schlussmann Becker die Verteidigungsarbeit der Sandersdorfer völlig aus den Fugen. Jena bekam drei Anläufe und nutzte den dritten zum 1:2. Fünf Minuten zuvor eingewechselt wurde SCHOTT´s Andreas Lelle zum Joker (65.). Als Vincent Mustaphas Spielaufbau quer dann auch noch in den Beinen des Gegners landete, hieß es für eine zuvor eigentlich dominierende Sandersdorfer Mannschaft komplett „Land unter“. SCHOTT nutzte auch diese Chance kühl. Der Kapitän Robert Bismark ließ sich dieses Geschenk nicht nehmen und versenkte flach zum 1:3 (81.). Dies sollte gegen nun drängende Sandersdorfer der Siegtreffer sein. Der Handelfmeter- verwandelt von Breitkopf in der Nachspielzeit- schien nur noch reine Makulatur (2:3/90.+1). Zuvor hatte der eingewechselte Sandersdorfer Frunze Hovhannisyan nochmals den Querbalken getroffen.

Union traf die ganze Härte des Fußballs. Vorn nicht abgeklärt, zeigte man hinten abermals eklatante Abwehrschwächen. Mehr als tiefes Tabellenmittelfeld bleibt der Sadlo- Elf damit nicht.

   

   

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