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Ein Freitagabend unter Flutlicht in der NOFV Oberliga Süd- doch das Interesse der Fußballfans der Region fehlt nahezu vollends.

Union Sandersdorf gewann das eigene Heimspiel des 10. Spieltages der NOFV Oberliga- wenn auch knapp mit 1:0- letztlich rundum verdient. Da stellte sich die Frage über die Berechtigung des Elfmeters in der 24. Minute weniger. Dan Lochmann überlief seinen Verteidiger durch einen kurzen Antritt. Ob der diesen letztlich traf oder nicht. Der Pfiff bei Lochmanns Fall ertönte, denn der Schiedsrichter sah es so und wurde auch seitens Assistenten nicht korrigiert. Und er hätte in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit durchaus nochmal ertönen können. Nach Erik Schlegels Flanke wehrten die Barleber Gäste diese noch per Kopf ab. Denis Zivcecs Schuss aus einundzwanzig Meter wurde alles andere als sauber kurz vor der Fünfmeterlinie geklärt. Während auf der Tribüne und auf dem Feld das „Hand“ zu hören war, lief das Spiel bis Pausenpfiff weiter. Da stand es bereits 1:0, denn Timo Breitkopf ließ sich zuvor gegen den einstigen FCM- Torhüter Christian Beer die Chance vom Punkt nicht nehmen.

Timo Breitkopf (schwarz)- in mehrerer Hinsicht die prägende Figur des Spiels.

Unter freitäglichem Sandersdorfer Flutlicht sahen 170 Zuschauer eine über weite Strecken einseitige Partie. Die Gäste aus dem Norden Magdeburgs schafften es über lange Zeit nicht, eigene durchdachte Angriffe in Richtung Sandersdorfer Tor vorzutragen.. Parallel hingegen zeigte sich der Hausherr rundum bemüht. Viele gute Ansätze trug man in sehenswertem Tempo bis an und in den Sechzehner des FSV. Was man dort daraus machte, musste eindeutig unter die Kategorie „fahrlässig“ verbucht werden. Bereits frühzeitig rauschte alles an einer guten Eingabe von Breitkopf vorbei (10.), nachdem Tim Hoffmann diesem gut in Szene gesetzt hatte. Als Breitkopf erneut von der Grundlinie auf Maximilian Schnabel servierte, feuerte dieser in das drei Meter vor der Linie postierte Barleber Abwehrbollwerk, von wo aus die Kugel haarscharf auf das Torobernetz flog (15.).

Nach Breitkopfs umjubelter Führung vom Elfmeterpunkt (24.) besaß der FSV Barleben umgehend die erste nennenswerte Chance. Aus 25 Metern von Christopher Kalkuschke abgezogen, musste Unionhüter Nico Becker die volle Streckung hinlegen, um das Geschoss zur Ecke zu bugsieren (25.).  Kurz darauf sollte Sandersdorfs Denis Zivcec allein zentral durch sofort nachlegen. Der junge Kroate zirkelte die Kugel um Zentimeter vorbei ans Außennetz (28.). In dieser Phase taten sich die Barleber weiterhin schwer, eigene durchdachte Angriffe aufzubauen. Die Gäste standen nun aufgrund des Rückstands zwar etwas höher. Gefahr brachte es jedoch nur auf der Gegenseite. Denn Sandersdorf stach stellenweise sehenswert in die sich bietenden Räume. Die optimale Vollendung der Gegenstöße ließ die Sadlo- Elf hingegen sträflich aus.

Denny Piele (weiß), Barlebens Stürmer Nr. 1, schaffte es diesmal nicht Union zu ärgern.

In der ersten Viertelstunde nach Seitenwechsel annähernd das gleiche Bild. Hatte die Schulz- Elf zur Vorwoche am Halleschen Zoo spielerisch keinen schlechten Eindruck hinterlassen, so konnte sie in Sandersdorf dort vorerst lange nicht anknüpfen. Lochmanns gedrehten Freistoß vergaß Unions aufgerückter Innenverteidiger Robert Uhlmann als letzter der Verwertungskette reaktionsschnell zu veredeln (48.). Folglich verpasste Zivcec im Konter doppelt den finalen und wahrscheinlich spielentscheidenden Pass. Und auch an Breitkopfs neuerlichem Grundlinienservice rutschten zentral alle vorbei (55.). Sandersdorf sündigte mit den Chancen und einige Zuschauer fühlten sich an den 1. Spieltag der Vorsaison erinnert. Das Spiel zeigte akute Parallelen. Damals drehte Barleben aus dem Nichts per Doppelschlag das Geschehen und strafte den Gastgeber für die eigene Inkonsequenz über das komplette Spiel. So ähnlich sah es auch diesmal aus. Doch es sollte sich nicht wiederholen. Bei einem tollen Kopfball von FSV- Angreifer Denny Piele war Becker im Uniontor hellwach (63.). Das war- nach Kalkuschkes Distanzschuss (25.)- die erste herausgespielte echte Torchance der Gäste. Folglich erinnerte sich Barleben an den eigenen Rückstand und wurde mutiger. Sandersdorf machte den Fehler, sich zu sehr auf eine Linie zurückfallen zu lassen. Das eröffnete den Gästen die Möglichkeit, nach über einer Stunde Spielzeit eigenen Druck aufzubauen. Sandersdorf fuhr hingegen astreine Konter. Man vergaß hingegen mit einem zweiten Tor die Spannung von der Leitung zu nehmen. Normalerweise wird solch Sündigen mit den eigenen Möglichkeiten bestraft. Alleine FSV- Keeper Christian Beer hielt mit seinen Paraden (55., 68., 78.) den Gast aus Barleben noch im Rennen. Sandersdorfs Breitkopf vergab zwei mega Hochkaräter (67./76.), und sollte auch so zur zentralen Figur in dieser Partie werden. Zuvor aber besaßen die Unioner etwas Glück. Von Kalkuschke über rechts bedient, schlenzte Piele in seiner zweiten gefährlichen Aktion die Kugel diagonal hauchzart am langen Pfosten vorbei (72.). In einem nun offenen Spiel- Barlebens Trainer setzte mit drei Wechseln alles auf eine Karte- traten Breitkopf und folglich Schiedsrichter Nixdorf mehr und mehr in den Mittelpunkt. Den Elfer zum Tor verwandelt, steckte die spielgestaltende Figur der Platzherren Mitte der zweiten Hälfte ein rüdes Foul an der Mittelinie weg, wofür der leitende Dresdner Referee nicht mal eine Verwarnung aussprach. Später seitens Sandersdorfs Nummer 18 selbst attackiert worden blieb die Pfeife stumm, um eine Sekunde später doch zu ertönen. Für einen Hauch von Nichts- nicht ansatzweise in Relation zu dem zuvor selbst eingesteckten- musste Breitkopf mit der Ampelkarte vom Feld (88.). Der Wehrmutstropfen für die Hausherren, die wenn auch mit dem knappsten aller Ergebnisse schlussendlich die Punkte in voller Anzahl behielten.


UNION II BEHÄLT DAS OPTIMUM ZUHAUSE

Das wichtigste im Vorfeld. Zählte Uniontrainer René Höllrigl die eigenen Akteure durch, schaffte er es wenigstens, eine spielfähige Mannschaft in den 10. Spieltag der Landesliga zu entsenden. Und diese schaffte es schlussendlich, durch eine mutige Direktabnahme von Oldie Thomas Franke bei seinem Volley ins lange Eck ein 2:2 und damit eine Punkteteilung gegen den SV Blau- Weiß Farnstädt zu erzwingen. Dass die Gäste doppelt geschockt vom Platz gingen war zu verstehen. Im Kellerduell der Landesliga Süd spielte Blau- Weiß den klar besseren Ball, hatte mit Kapitän Nico Duszynski den besten Akteur auf Sandersdorfs Kunstrasen. Und auch wenn der Gästekapitän sich für die Führung der Farnstädter verantwortlich zeigte (25.), so war auch er es, der die Klinke ins Sandersdorfer Schloss hätte werfen müssen. Halblinks im Strafraum völlig frei durch, stibitzte ihm Sandersdorfs Schlussmann Tom Niclas Hermann mit wachem Auge und Hechtsprung den Ball beim Versuch des Umkurvens vom Fuß. Während Sandersdorfs Schlussmann zeigte, dass er eigentlich die Nr. 1 im Oberligator beansprucht, verpasste Farnstädts Spielführer das 2:1 für seine Jungs.

Oldie und Union- Urgestein Thomas Franke erzielt kurz vor Ultimo sehenswert den 2:2- Ausgleich, nachdem Philip Burandt zuvor sehenswert per Freistoß zum 1:1 egalisierte.

In einer anfänglich beiderseits nervös geführten Partie sah man den Parteien den aktuellen Tabellenplatz nahezu an. Keiner wollte hier den entscheidenden Fehler begehen. Diesen begingen dann tragischerweise die Hausherren mit einem kapitalen Ballverlust im eigenen Spielaufbau. Eine Flanke über die komplette Abwehrreihe der Unioner, und Duszynski vollendete trocken (0:123.). Viel lief bei den Sandersdorfern spielerisch an diesem Tage nicht zusammen. Irgendwie schien zentral die ordnende Hand zu fehlen. Oft griff man zum langen Ball, der den Plomitzer und Co. in vorderster Front auch nicht recht half. Der Sandersdorfer Angriff zeigte sich parallel an diesem Tag auch nicht anwesend. Deshalb übernahm Philip Burandt Verantwortung. Mit seiner sensationellen Schusstechnik zimmerte er einen zentralen Freistoß zum 1:1- Ausgleich ins Farnstädter Netz (33.). Union II nach Mario Bohmeyers präzise in den Rücken der Abwehr gespielten Pass sogar erhöhen. Hans Allner- drei  Monate ohne jegliche fußballerische Praxis- semmelte fatal aus zehn Metern über das völlig offene Farnstädter Gehäuse (38.). Während sich Farnstädt spielerisch reifer präsentierte, waren es nun abermals die Sandersdorfer, welche vorlegen konnten. Ein weite Abschlag Hermanns überraschte aufgerückte Gäste. Bohmeyers Schuss aber kratzte Blau- Weiß- Keeper Florian Franke noch weg (43.). Ein Querpass auf den mitgelaufenen Plomitzer hätte dem Gästekeeper keine Chance gelassen.

Konnte Duszinsky mit seiner Großchance auch seitens Farnstädt nichts richten (57.)- die Gäste bestimmten das Geschehen sichtlich- so verpasste auch Martin Keilhaupt aus der Drehung freistehend das 1:2 (62.). Plomitzer jagte die Kugel auf der Gegenseite für Union II weit über das Gebälk (66.). Fehlte den Vollendungen auf beiden Seiten irgendwie die annähende Präzison, so musste der Zufall herhalten. Farnstädts Alexander Swientek nahm aus 28 Metern Maß. Er traf den eigenen Kollegen auf halber Strecke so elegant auf den Rücken, dass die Kugel eine unmögliche Flugbahn nahm, Hermann im Uniontor auf dem falschen Fuß erwischte und unhaltbar einschlug (1:2/77.). Anhand des Spielverlaufs sollte es das gewesen sein. Die Farnstädter Gäste schienen dem 1:3 deutlich näher, als der Platzherr dem Ausgleich. Dieser aber fiel, weil die junge Sandersdorfer Garde nicht aufsteckte. Alles nach vorn werfend stand Thomas Franke goldrichtig und reagierte blitzartig. Einen Flugball technisch sauber direkt abnehmend, ließ Namensvetter Franke im Tor der Blau- Weißen nicht die Spur einer Abwehrchance. Das 2:2 ließ letztlich nur die Hausherren jubeln. Farnstädts Gäste haderten einmal mehr mit der eigenen Chancenverwertung, was sich nach eigenen Aussagen „wie ein roter Faden durch die Saison zieht“. Die Punkteteilung ließ die Sandersdorfer tabellarsich zwei Punkte über dem Spieltagsgegner.

   

   

Nächste Termine  


15.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) FC Carl Zeiss Jena II vs. Union
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23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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