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Zwei Mannschaften, welche ein packendes Match inklusive Werbung für den Fußball liefern sollten.

…und gleichzeitig für die Oberliga Süd, das betrieben im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum am Freitagabend die Unioner und nicht minder ihre Gäste vom FC Carl Zeiss Jena II. 

Die Zuschauer waren sich einig. „Das war ein packendes, ein tolles Spiel“. Und das am Ende auch von ihrer Sandersdorfer Mannschaft. Weil diese trotz wieder akuten Anfangsnöten eine brutale Moral und folglich herrliche Comebackqualitäten offenbarte.

Mit Anpfiff jedoch- und darüber muss und wird Trainer Mike Sadlo mit seinen Jungs reden- übermannte Union erneut das Eilenburg- Trauma. Ob der Kaffee zur Teambesprechung zuerst Müdigkeit und erst etwas später seine vitalisierende Wirkung entfaltet- man sollte es in einem Fachlabor überprüfen lassen. Jedenfalls hatte man sich mit der Drittligareserve aus Sadlos Jugendverein FC Carl Zeiss Jena einen echt spielstarken Kontrahenten zum 3. Spieltag eingeladen. „Man darf nicht vergessen, die trainieren unter der Woche fast doppelt so viel wie wir“, suchte Sandersdorfs Trainer eine Begründung, welche er aber nicht als Ausrede verstanden haben wollte. Jena kam mit einem Plan nach Sandersdorf. Das Team um Trainer Stefan Treitl presste bis runter zu Unions Torwart Nico Becker, zwang damit Sandersdorfs Abwehr und deren Schlussmann zu langen Eröffnungen. Diese wurden gespielt, und die Fehler sollten nicht auf sich warten lassen. Besaß zwar Union nach einer Flanke von Timo Breitkopf mit dem Schuss von Denis Zevcic die erste Großchance der Partie (9.), so war es einzig der FC Carl Zeiss, welcher hier fortan die Akzente setzte. Als Stefan Ronneburg bei flachem Ball in den Strafraum auf seinen Torwart spekulierte, war Jenas Justin Schau vorbei und wurde Opfer des Hechtsprungs von Unionkeeper Becker. Schiedsrichter Martin Bärmann zeigte unmissverständlich auf den Punkt. Kevin Pannewitz trat an und versenkte. Pannewitz- dessen Karriere über Hansa Rostock einst sogar zu Felix Magath nach Wolfsburg führte, der sich dann „vergaloppierte“, zwischendurch 125 Kilogramm wog, 30 Kilogramm aufgrund einer Wette abspeckte und heute in Jena neue Perspektiven anpeilt.

Jena führte verdient, doch Sandersdorfs Unioner weiter unkoordiniert. Das nutzten die Thüringer, um in einfachstem Stil sofort das 0:2 nachzulegen (Jeffrey Wittlich/20.). Auf der Tribüne- und sicher nicht nur dort- wurden die Erinnerungen ans Eröffnungsspiel gegen Eilenburg wach. Auch da kam Sandersdorf fulminant zurück, um auch nicht zuletzt durch „Fremdeinflüsse“ (SR) doch leer auszugehen.
 
Was hier gegen Lochi auch schlimm aussah- es war ein aufregendes, nie unfaires Match.
Ein gewaltiger Freistoßkracher an den Innenpfosten eröffnete sehnlichst erwartete Sandersdorfer Offensivbemühungen. Der Ball von Breitkopf war eine Augenweide, zischte parallel zur Torlinie aber eben nicht ins Netz (28.). Doch Sekunden später brachte der nächste Angriff den Erfolg. Moritz Alicke setzte sich über links im Strafraum durch und versenkte kompromisslos ins lange Eck (1:2/29.). Gegenüber musste Keeper Becker vom Anstoß weg all sein Können aufbieten, um gegen den Ex- Ascherslebener Paul Grzega Sandersdorf vor dem dritten Gegentor zu bewahren. Während Jena das Pressing fortsetzte, schienen die Sandersdorfer nun wach und der Sache gewachsen. Zivcec war der Ausgleich noch verwehrt. Seinen harten Schuss auf das kurze Eck lenkte Zeiss- Schlussmann Stefan Schmidt per Reflex ans Außennetz (39.). Kurz darauf jedoch rasierte Keeper Schmidt Sandersdorfs Stürmer Lochmann. Auch hier keine Frage: Elfmeter! Breitkopf glich ein mittlerweile dynamisch von beiden Seiten geführtes Spiel aus (2:2/41.). Zwang Alicke den Gästekeeper nochmals zu voller Streckung, so konnte eine erste Halbzeit dem Publikum auf dieser Ebene wahrlich nicht mehr Fußball bieten.
 
Kevin Pannewitz- ein mit allen Höhen und Tiefen eines noch jungen Lebens ausgestatteter Ex- Profi (Hansa Rostock/VfL Wolfsburg).
Die zweite Hälfte bot ein immer noch temporeiches, diesmal aber verteiltes Spiel. Es ging bedingungslos in beide Richtungen. Ein Doppelpass zwischen Lochmann und Alicke, und letzterer allein vorbei an Gästekeeper Schmidt. Diesmal war es dessen Hechtsprung und Alickes Fallen (60.). Die Pfeife blieb stumm. „Der Schiedsrichter war ein guter. Er ließ die Leine beiderseits lang, und seine Entscheidungen waren ok“, resümierte Stürmer Lochmann im Nachgang. Der selbst verpasste den eigenen Abschluss, als er über halbrechts allein Richtung Jenaer Gehäuse steuerte (62.). Das Spiel sollte sich nicht beruhigen und die Torraumszenen immer heißer werden. „Tooor“ hallte es von der Uniontribüne. Eine Flanke von Kapitän Rico Gängel touchierte Lochmann am kurzen Pfosten. Dass Gästeschlussmann Schmidt da noch die Finger zur Ecke dran bekam, war schon außergewöhnlich (68.). Das Highlight des Spiels lieferte einer, dessen Gefahrenskala vor dem gegnerischen Tor eigentlich  im niederen einstelligen Prozentbereich liegt. Aus vierzig Metern jagte Unions defensiv orientierter Außenverteidiger Vincent Mustapha die Kugel an den Querbalken der Zeiss- Städter, nachdem ihr Torwart zuvor einen kleinen Ausflug gestartet hatte. Es wäre das Tor des Monats geworden (69.).

Während Ronneburg gegen Jenas Schau noch eine riesige Rettungstat gelang (73.), durfte er beim nächsten Gästeangriff nur verwundert staunen. „Ich weiß nicht, wie man den über den Kasten hauen kann. Ich sah die Kugel nur an mir vorbei in die Wolken rauschen“, so Sandersdorfs Abwehrchef. Jenas Trio Maximilian Weiß, Atnan Veseli und Tim Kießling schafften es im Verbund, einen totsicheren Ball aus drei Metern gewaltig über das Sandersdorfer Tor zu jagen (77.). Spätestens das war das Halali auf ein Unentschieden. Und das in einem Spiel, was bis zum Abpfiff keine ruhige Minute besaß.


FUßBALL IST OFT NICHT GERECHT- SANDERSDORF II VERLIERT PUNKTE PLUS KÄPT´N
 
Seltene Szene- Theater vor dem Uniontor. Das gab es viel reichlicher gegenüber!  
 
In Naumburg beim neuen SCN bereits unter Wert 0:2 geschlagen, entlud der 2. Spieltag auf heimischem Kunstrasen so all seine fußballerischen Negativfacetten auf die 2. Mannschaft der SG Union Sandersdorf. Während Kapitän Lucas „Olga“ Rosinsky vorbildlich sein feierndes Festival im brandenburgischen Jüterbog unterbrach um im Heimspiel voranzugehen, so durfte er mit einer Roten Karte im Gepäck eben wieder dorthin zurück fahren. Die Grundschuld für einen seitens der Gäste des SV Braunsbedra  schmeichelhaften 1:1- Spielausgang mussten die gut aufgestellten Sandersdorfer einzig bei sich selbst suchen.

Das Team von Trainer René Höllrigl brachte es tatsächlich fertig, binnen knapper halber gespielter Stunde gegen die Männer aus dem Geiseltal sprichwörtlich acht !!! sogenannte Einhundertprozentige zu verdatteln, zwischendurch nur ein einziges Tor zu markieren. Dass sich dies im Fußball rächt, sagten nicht wenige mit den Weisheiten der Branche vertraute auf der Tribüne voraus.

Sandersdorf II begann sensationell. Ein aufgerücktes Braunsbedra wusste eigentlich gar nicht, wie ihm geschah. Überfallartig hinterliefen die Gastgeber die Abwehr der Geiseltaler, deren Trainer Mario Rützel draußen in der Coachingzone nur mit dem Kopf schüttelte. Was die Hausherren dann aber auf ihrem Kunstrasen in Sachen Torabschluss fabrizierten jeder E- Jugendtrainer wäre weggerannt. Hier die schnelle chronologische Aufzählung:

2. min: Stephan Eberhard halbrechts allein auf Torwart Chris Lewinski zu- der hält gegen den eigentlichen Oberligastürmer
6. min: Erik Schlegel legt auf Grundlinie vorbei an Mann und Maus quer- Torsten Schmidt schießt aus vier Metern Verteidiger an (Ecke)
8. min: Schlegel halbrechts allein auf Torwart- Lewinski im SVB- Gehäuse neuerlicher Sieger
9. min: Stephan Eberhard macht aus dem Gewühl das 1:0
15. min: Marcus Plomitzer zentral ellein auf und davon vertendelt die Kugel
17. min: Philip Burandt- ansonsten mit 1A- Schusstechnik- trifft den Ball aus zwölf Metern nicht voll
25. min: Maximilian Schnabel aus 35 m am leeren Tor vorbei (TW machte einen Ausflug)
27. min: Eberhard und Plomitzer im Tandem allein auf Keeper Lewinski zu…Ebs findet Plombe im Zuspiel nicht
 
Weder die Plomitzer noch Frankes bekamen den Ball an diesem Tag nochmals entscheidend über die Linie.

Mehr konnten wir leider nicht überliefern. Einzig, dass der SVB seinen ersten Abschluss in der 18. Minute weit über das Sandersdorfer Gehäuse setzte. Der zweite Braunsbedraer Versuch war da schon gehörig knapper. Unions Schnabel klärt einen Kopfball nach Gästeeckstoß von der Linie (20.).

Unions Zweite schien sich nach einer halben Stunde bei sehr warmen Temperaturen auf einem noch wärmeren Kunstrasen ausgetobt zu haben. Das Ganze mit bislang magerem Erfolg. Die Geiseltaler ergriffen sich nun immer mehr Spielanteile, schafften es später, die Waage auf Gleichstand zu stellen. Sandersdorf hätte das Spiel sehr, sehr früh vollends für sich entscheiden müssen. Doch der Konjunktiv wird nie der Freund des Fußballs werden. So eben auch an diesem 2. Landesligaspieltag. Es kam, wie es kommen musste. Braunsbedras Routinier Ronny Brand machte mit Chance 2,5 das Tor, und es hieß 1:1 (35.). Die Sandersdorfer Gesichter wurden lang, und das Blut der Braunsbedraer wieder flüssig in den Adern. Fortan eine ausgeglichene Begegnung, in welcher der mega Schwung der Sandersdorfer abgeebbt war.

Eine Kopie aus der 27. Minute lieferten Eberhard und Plomitzer. Ersterer fand im Tempo über links allein den zentral freien Plomitzer per Anspiel nicht. Letzterer nahm sich über den Spielverlauf durch häufiges nicht aus der Abseitsposition herausrücken so einige Chancen selbst. Als es dann völlig unnötig am Strafraum der Sandersdorfer etwas turbulent wurde und Kapitän Rosinsky den aufbrausenden und auf ihn zueilenden Gegenspieler mit den Händen wegstieß , zog Referee Marcus Peter nach Rücksprache mit Assistent Max Grünwoldt ROT. Dass er dabei den auslösenden Braunsbedraer nicht einmal mit einer Verwarnung bedachte, machte die Dinge schon sehr merkwürdig. Sandersdorf ließ quasi neben zwei Punkten bei sehr engem Kader auch noch den eigenen Kapitän auf der Strecke.

   

   

Nächste Termine  


27.04.2019, 14:00 Uhr
(FB) Ludwigsfelder FC vs. Union
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04.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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12.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
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18.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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02.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC International Leipzig
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