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Starke Leutzscher durchbrechen Sandersdorfer Siegesserie (Fotos: Christian Donner)

Die Stimmung der sangesfreudigen Leipzig- Leutzscher übertrug sich 1A auf das Spielfeld des Sport- und Freizeitzentrums. Leider aus Sandersdorfer Sicht nicht auf die Aktivitäten der Gastgeber. Ohne den verletzten Kapitän Rico Gängel und einem außer Form befindlichen Georg Cholewa (beide tun dem Unionspiel ansonsten sehr gut) musste sich die gastgebende SG Union Sandersdorf dem nunmehrigen Aufstiegsaspiranten Nr. 1, der BSG Chemie Leipzig, vor 1.100 Zuschauern am Freitagabend unter Sandersdorfer Flutlicht mit 1:4 geschlagen geben. Dass Leipzigs Florian Schmidt ausgerechnet per direktem Eckstoß (0:1/22.) die Führung der Gäste erzielte, schien dann besonderes Pech für die Hausherren.

Doch die Chemiker besaßen auch bereits im Vorfeld ihre Chancen. Sandersdorf durfte sich einmal mehr beim erneut top aufgelegten Tom Niclas Hermann im Tor bedanken. Dieser hielt, was zu halten war. Bei einer Eingabe von Dan Lochmann übersah der aus dem Brandenburgischen Schildow stammende Schiedsrichter Pascal Wien ein deutliches Handspiel der Leipziger Gäste, welches Elfmeter bedeutet hätte (8.). Die Leipziger zeigten sich ansonsten in nahezu allen Belangen agiler und sorgten in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit für klare Verhältnisse. Der Ex- Halle 96er Alexander Bury ließ sich im Strafraum der Sandersdorfer nicht bedrängen und markierte das 0:2 (49.).

Hoffnung keimte beim Gastgeber, als in einer flotten Aktion über links Dan Lochmann die Eingabe zum 1:2- Anschluss verwertete und die mitgereisten Chemie- Fans erstmals auf der Gegentribüne verstummten. Deren Gesang setzte jedoch wieder ein, und ermunterte auch die Demuth- Truppe an altbewährtem Angriffsfußball festzuhalten. Leipzigs Tommy Kind (53.) und Tim Bunge klärten dann nach präzisen und aus Sandersdorfer Sicht vielleicht etwas zu einfach zugelassenen Kombinationen zum frühen Zeitpunkt die Dinge mit dem dritten und vierten Tor der BSG zum 1:4- Endstand. Sandersdorf gab abschließend das, was die eigenen Fähigkeiten an diesem Tag zuließen. Und ein zweites Mal lag Schiedsrichter Wien daneben. Ein erneutes Leipziger Handspiel im Liegen- deutlich einen halben Meter im Strafraum- verlegte der Unparteiische vor die Sechzehnmeterlinie (82.).

Der Sandersdorfer Freistoß verpuffte, und damit auch die Chance zur Ergebniskorrektur. Mit Abpfiff residierte die BSG Chemie Leipzig mal eben zwischenzeitlich mit sieben Zählern vor dem VfB Germania Halberstadt an der Tabellenspitze. Union Sandersdorf hingegen fiebert am Ostersonntag 14 Uhr beim SV Merseburg dem nächsten Sachsen- Anhalt- Derby entgegen und möchte da zurück in die Erfolgsspur.


Sandersdorfs Zweite punktlos aber achtbar in WSF

Selbst Unionkeeper Robert Hahn konnte am 0:2 nichts ändern. (FOTO: Holger Bär)

Die Männer um Trainer René Höllrigl wussten spätestens nach der Hinspiel-Niederlage, dass auch ein Rückspiel beim 1. FC Weißenfels kein leichtes Unterfangen werden wird. So kam es auch. Union Sandersdorf II sollte in der Schuhstadt mit 0:2 verlieren. Dies aber alles andere, als mit einem schlechten Auftritt. „Sicher hatte Weißenfels mehr Ballbesitz“, konstatierte Höllrigl. Doch dessen Jungs machten es speziell in der Defensive- wo diesmal mit Philip Burandt (Indien- Urlaub) ein wichtiger Baustein fehlte- sehr gut. Die ersten zwei Chancen des Spiels gingen auf das Sandersdorfer Konto. Zu diesen zwei Chancen durften die Gäste einen Elfmeter zählen. Leider- aus Sandersdorfer Sicht- scheiterte Georg Cholewa am Schlussmann der Platzherren. Tobias Grün hielt Cholewa's Strafstoß (22.). Ein Sandersdorfer Treffer, und die Sache hätte vielleicht einen anderen Anstrich bekommen können.

Die Truppe von Maik Zimmermann bestimmte zwar das Spiel. Doch so echte Hundertprozentige wollten sich den Männern vom ehemaligen Thalheim- Kapitän nicht bieten. „Wir wussten, dass auf dem Niveau welches Weißenfels bestreitet jeder kleinere Fehler bestraft werden könnte“, umriss Höllrigl die Situation im Nachgang. Deshalb ärgerte es ihn, dass nach einem torlosen Pausenstand der eigene Rückstand ebenfalls von Elfmeterpunkt fiel. Und da war man sich außerhalb einig: Das war kein Foulelfer. Sei es drum. Der Eisdorfer Referee Daniel König bewertete es anders, und Torschütze vom Dienst, Simon Kügler, baute seine Torquote auf beachtliche 21 Treffer aus (1:0/49.). Dass Kügler dabei vier von vier Elfmetern verwandelte, spricht einmal mehr für seine Abgebrühtheit vor des Gegners Kasten.

Es lief nun für die Gastgeber, und das spätestens, als Martin Schmelzer auf 2:0 stellte (68.). „Kaum zu glauben. Weißenfels besitzt zwei hundertprozentige Chancen, wovon eine noch der Elfmeter ist“, schüttelte Höllrigl mit dem Kopf. Seine Männer brachen derweil nicht auseinander, konnten die Hausherren aber mittels fehlendem Anschlusstreffer auch nicht mehr in nervöse Phasen treiben. „Auch wenn es eins, zwei anderen Mannschaften vielleicht etwas unrecht tut, so ist der 1. FC Weißenfels für mich das spielerisch beste Team dieser Landesliga“, wollte Uniontrainer Mannschaften wie Elster oder Thalheim nicht den guten Fußball absprechen. Er zeigte sich hingegen stolz, dass seine Jungs trotz Niederlage abermals ein gutes Spiel gegen den 1. FCW ablieferten.

Ein gutes Spiel brauchen die Unioner auch am Ostersamstag zuhause ab 15:00 Uhr. Dann kommt der SV Braunsbedra. Und dieser macht nach dem „wake up call“ der Unioner in der Hinserie derzeit vor keinem Namen dieser Liga halt. Der SVB sah in der Hinrunde überhaupt nicht berauschend aus. Ja bis Union Sandersdorf II am 7. Spieltag im Stadion des Friedens inmitten des Geiseltals auftauchte. Union II verlor- ok, man spielte auch wirklich schlecht- mit 1:2. Damit hatten Höllrigls Jungs den SV Braunsbedra aber gleich mal richtig wach geküsst. Nicht mal die Winterpause konnte Sandersdorfs alten Rivalen aus den tiefen 90er Jahren bremsen. Der SVB eilte von Sieg zu Sieg, kletterte bis auf Tabellenplatz 4 mit nur vier Punkten zum Drittplatzierten Weißenfels. Er könnte sogar nur zwei Punkte Differenz sein. Wäre da nicht der letzte Samstag und die damit verbundene weite Auswärtstour nach Zerbst. Dort verlor der SVB seit Ende November (1:3 in Landsberg) erstmals wieder eine Partie. Und diese ebenfalls mit 1:3. Nun kommt das Team um Trainer und Ex- Spieler Mario Rützel nach Sandersdorf zu Union II. Und die möchten sich liebend gerne für die knappe und selbst verschuldete Hinspiel-Niederlage revanchieren.

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. Hallescher FC
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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