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Es gibt so Abende im Fußball, da freut man sich drauf. In Sandersdorf waren es einst zu Verbandsligazeiten die tollen Freitagabende unter Flutlicht. Am besten noch, wenn der Gegner eine echte Herausforderung darstellte. Verbandsliga Sachsen- Anhalt, das liegt- man glaubt es kaum- im Sport- und Freizeitzentrum bereits vier Spielzeiten zurück. Die Gegenwart heißt NOFV Oberliga Süd. Und da wurden die Gegner noch etwas kerniger. Egal gegen wen es geht. Ein leichtes Spiel gibt es hier nicht mehr.

Eines ist gewiss: Die BSG Chemie Leipzig wird ordentliches Fanpotential mit nach Sandersdorf bringen. (Fotos: Holger Bär)

An diesem ersten Aprilfreitag wartet man in Sandersdorf wieder auf einen echt namhaften Gegner. Man wartet nicht nur auf ihn, sondern die Sandersdorfer und das Umfeld freuen sich regelrecht darauf. Die BSG Chemie Leipzig stellt sich nach dem ein oder anderen Testspiel gegen Union nun erstmals als Pflichtspielgegner hier im Sport- und Freizeitzentrum vor. Und die Leutzscher werden- davon darf man ausgehen- von einer Welle getragen. Einer Welle an Fanunterstützung aus Leutzsch sowie einer Welle an Selbstsicherheit. Die BSG Chemie Leipzig unter ihrem Trainer Dietmar Demuth kann derzeit machen was sie will, sie scheint es richtig zu machen. Als Aufsteiger mit einigen „durchwachsenen“ Jahren auf sächsischer Landesebene gelingt den Leutzschern momentan so gut wie alles. Mit Blick auf die Bilanz der Grün- Weißen sehen die vier Sandersdorfer Siege zuletzt eher wie „normaler Durchschnitt“ aus. Das sind sie natürlich nicht. Und doch haben die Männer aus dem Alfred- Kunze- Sportpark in Leipzig- Leutzsch da so einiges mehr vorzuweisen:

-          Letzte fünf Spiele zu Null
-          Letztmalig verloren am 27. November 2016 (VFC Plauen/1:2)
-          Erste drei Niederlagen und drei Unentschieden überhaupt in der Serie
-          Aus den letzten 7 Spielen glatte 17 Punkte
-          Die meistgeschossenen Tore der Liga (44)
-          Die wenigsten Gegentore der Liga (14)
-          Fazit: Tabellenführer, auch wenn der ärgste Konkurrent Halberstadt seinen Nachholer gewinnen sollte
 
Dietmar Demuth war einst selbst Profi bei St. Pauli, Bayer Leverkusen und Kickers Offenbach. Den gebürtige Querfurter mit dem herrlich norddeutschen Dialekt verschlug es jedoch wieder in den Osten, wo er nach einigen Trainerstationen nun bei einem der Leipziger Kultklubs wieder für Aufbruchstimmung sorgt. Fußball- Leipzig lebt aktuell. Da möchten auch die Leutzscher dran teilhaben.

Eine Sandersdorfer Leistung wie im Hinspiel, und alles ist möglich.

In Sandersdorf freut man sich wie gesagt und hofft nebenbei auf gutes Wetter am Freitagabend. Und natürlich auf viele neugierige Fußballfans. Ein kultiger „Aufsteiger“ kommt als Tabellenführer und hat quasi den Durchmarsch vor den Augen. Dazu werden die Leutzscher wohl noch reichlich interessiertes und nebenbei frenetisches Publikum mit ins Sport- und Freizeitzentrum bringen.

BSG- Coach Dietmar Demuth hautnah am Geschehen.

Bei Union Sandersdorf hat man gut vorgearbeitet, hat sich mit den letzten Spielen viel eigenen Druck von den Schultern genommen. Und die Gegner- selbst Kellerkind Askania Bernburg- waren allesamt nicht aus Pappe. Trainer Mike Sadlo wird schauen, ob sich die letztwöchige Verletzung von Kapitän Rico Gängel nur als kurze Blessur herausstellt. Ansonsten kann er mittlerweile bis auf Torsten Lehmann und Marvin Römling auch auf jeden anderen Akteur zurückgreifen.

Im Hinspiel führte Union Sandersdorf durch Tim Hoffmanns Treffer (39.) im AKS immerhin mit 1:0, bevor Tommy Kind zum Ausgleich traf (73.). Und trotz einiger schwammiger Sandersdorfer Minuten vor und nach dem Ausgleich der BSG Chemie hatte Union am Ende sogar noch den „Big point“ auf dem Schuh. Über Timo Breitkopf und Dan Lochmann kam der Ball damals am 2. Oktober 2016 zu Stephan Eberhard. Der hätte die Chemiker letztlich richtig schocken können. Es blieb aber bei der Punkteteilung. Ersterer- Timo Breitkopf- wird wohl vollends motiviert sein. Der einstige FC Sachsen Leipzig und damit das AKS galt als seine Jungendspielstätte und familiäre Fußballheimat. Man darf also gespannt sein, am Freitagabend, dem 7. April mit Anstoß 19:00 Uhr im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum.


Eine Leistungssteigerung muss her

„Ich gehe lieber mit einem Sieg und 31 Punkten im Rücken in die kommenden schweren Aufgaben“, erklärte René Höllrigl am letzten Wochenende. Vorausgegangen war eine für ihn nicht akzeptable Leistung seiner 2. Sandersdorfer Mannschaft in der Landesliga Süd. Normal sollte der Trainer der <Unionreserve bei einem 2:1- Sieg gegen Grün- Weiß Annaburg eigentlich lächeln können. Das konnte er nicht. Denn sein Team baute nach einer 2:0- Pausenführung so unverständlich in der eigenen Leistung ab, dass der Sieg am Ende reinweg glücklich erschien. Dass solch eine Leistung an diesem nun kommenden Wochenende nicht reichen wird, davon ist mal auszugehen.

Für die SG Union Sandersdorf II geht es zu einem der drei Ligafavoriten. Neben Rot- Weiß Thalheim und Eintracht Elster gilt der 1. FC Weißenfels als das ambitionierteste Team in dieser Landesliga Süd. Mit dem alten Bekannte Maik Zimmermann (einst Kapitän in Thalheim) am Steuer, Der 35- jährige Zimmermann hätte auch seit Ende November mit seinen Blau- Gelben nicht mehr verloren. Wäre da nicht das letztwöchige Gastspiel in Braunsbedra gewesen.

Im Hinspiel gingen die Spieler des 1. FC Weißenfels als Sieger vom Platz. (Foto: Julia Hahndorf)

Können Markus Plomitzer und Co. in Weißenfels bestehen? (Foto: Homepage SG Union Sandersdorf)

Im Geiseltal läuft es aktuell wie geschmiert. So geschmiert, dass auch die Weißenfelser beim 1:3 dort kapitulieren mussten. Das ging der SG Union Sandersdorf II Mitte Oktober des letzten Jahres beim 1:2 in Braunsbedra ähnlich. Seither scheint der zuvor angeschlagenen SVB voll auf Kurs. Auch Zimmermann und der 1. FCW bekam das zu spüren.

Im Hinspiel in Sandersdorf- da waren sich Höllrigl und Zimmermann als Trainerkollegen einig- verkörperten beide Teams absolute Landesligaspitzenkost. Beim 4:2- Sieg der Weißenfelser zeigten beide Parteien toles Potential, lieferten sich ein rassiges Landesligaspiel.

Für die Sandersdorfer wäre es schön, sie könnten Leistungstechnisch an das Gezeigte des Hinspiels anknüpfen bzw. dies wiederholen. Dann, und nur dann hätte man eine Chance, vielleicht auch in der einstigen Schuhstadt etwas Zählbares abzufassen.

   

   

Nächste Termine  


27.04.2019, 14:00 Uhr
(FB) Ludwigsfelder FC vs. Union
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04.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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12.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
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18.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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02.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC International Leipzig
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