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Wichtig, das Schuhwerk muss sitzen.

Da, wo anderthalb Stunden zuvor noch über 500 Sportler des Deutschen Kanuverbandes ihren jährlichen Athletikvergleich absolvierten und das sogenannte Fritz- Walter- Wetter einläuteten, sollte es am Sonntag kurze Zeit später ab 13:30 Uhr in der NOFV Oberliga Süd um Punkte gehen.

Im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum hatte es sich eingeregnet, als die heimische SG Union den aktuellen Tabellenvierten FC Einheit Rudolstadt empfing. Eigentlich mit einer guten Serie gegen die Thüringer aufwartend, zeigten die Sandersdorfer ausgerechnet im Hinspiel eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen. Sandersdorf verlor in Thüringen glatt und verdient mit 0:3. Man drängte auf Wiedergutmachung, was an diesem Tag eindrucksvoll gelingen sollte. Union Sandersdorf behielt letztlich mit einem 2:0 die Oberhand und fuhr nach Brandenburg Süd (4:1) und Carl Zeiss Jena II (3:2) den dritten Sieg hintereinander ein.

Grundlage für den abschließenden Erfolg ... , die Abwehr stand.

Physisch alles raushauend, sollte es in der Endphase der Partie dieses 20. Spieltags auch noch mit den nötigen Treffern klappen. Sandersdorf spielte diesmal zwei sehenswerte Halbzeiten. Das Trainerteam hatte die Jungs gut eingestellt, veränderte im Spiel nochmals die Formation und zog auch klasse Wechseloptionen.

Tom Niclas Hermann im Sandersdorfer Gehäuse wurde dank seiner aufmerksamen Vorderleute diesmal selten vor eine echte Prüfung gestellt. Die Abwehr begann bereits in der Offensive, so dass alle Mannschaftsteile ihren Anteil am guten Gelingen hatten. Nach Pass von Timo Breitkopf zeigte Einheit- Keeper Max Bresemann seine Klasse und fischte einen platzierten Schuss von Tim Hoffmann aus dem Dreiangel (11.). Georg Cholewa verpasste nach Tempogegenstoß das entscheidende Anspiel auf die Stürmer (13.), während Rico Gängel als linker Verteidiger nach seinem Flügellauf lieber selbst den Abschluss hätte suchen sollen. Cholewa schoss Gängels Vorlage am kurzen Pfosten vorbei (18.). Lange fanden die Rudolstädter so gut wie nicht statt. Nach Eckstoß der Thüringer blockte Union zunächst den Ball von Arne Reetz, bevor Hermann den Nachschuss von Markus Güttich locker hielt (25.).

Rudolstadt zog das ein oder andere kleinere Foul, und Schiedsrichter Clemens Biastoch ließ- zum Ungemach der heimischen Zuschauer- die Leine sehr lang für die Gäste. Nach scharfer Flanke von Dan Lochmann hatte erneut Schlussmann Bresemann die Finger am Ball (32.). Fast hätte Einheit Rudolstadt den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Gegen den halbrechts durchbrechenden Marco Pusch rettete Hermann gekonnt zur Ecke und damit das 0:0 in die Pause (44.). Nach schnellem Einwurf und einem Cholewa- Schuss hallte es bereits „Tooor“ auf der Uniontribüne. Der Ball von Unions Mittelfeldmann zirkelte nach Wiederbeginn jedoch halbhoch rechts am Gehäuse vorbei (52.).

Der Tabellenvierte wurde zusehends agiler, da sich die Sandersdorfer etwas in die Defensive fallen ließen. Für Sechser Cholewa brachte Trainer Mike Sadlo risikofreudig mit Stephan Eberhard einen zweiten nominellen Angreifer. Es sollte sich auszahlen. Die Gegenstöße wurden immer präziser. Nach einem Foul und einem Freistoß sollte das Führungstor fallen. Eigentlich hämmerte Lochmann die Kugel ziemlich unpräzise in die Einheit- Mauer. Breitkopf traf den Abpraller jedoch optimal. Abgefälscht- Bresemann schon auf dem Weg ins Eck- pfiff das Spielgerät zentral in die Maschen (1:0/76.).

Es hat gerappelt, Timo Breitkopf wird für die 1:0- Führung gefeiert.

Die Partie bekam nun richtig Schwung und Sandersdorf hatte stellenweise Probleme, den Ball bei feuchtem Boden und drängenden Thüringern aus dem Strafraum zu befördern. Doch jeder der elf Beteiligten arbeitete hinten mit. Vorn hingegen setzte man den siegbringenden Blattschuss. Ein sauberer Gegenstoß mit entscheidender Vorlage von Lochmann auf Sturmpartner Eberhard, und dieser schoss flach aus vierzehn Metern unter Keeper Bresemann hindurch den Treffer zum 2:0- Endstand (88.).

 Der Joker hat gestochen, Stephan Eberhard macht nach glänzender Vorarbeit den Sack zu (2:0 / 88').

Der starke Auftritt des Oberligisten sorgt für entspannte Gesichter im Anschluss des Spiels. 

In zwei Wochen wartet nun der TV Askania Bernburg an der heimischen Krumbholzallee auf die SG Union Sandersdorfer (Fr. 31.3., Anstoß 18:30 Uhr)


DIE ERSTE HALBE STUNDE WAR ES

Bei Sandersdorfs zweiter Mannschaft hatte man sich auf die Tour nach Farnstädt gefreut. Man lag- was die Spiele nach der Winterpause angeht- total im Soll. Nun freute man sich als Sandersdorfer auf das idyllische Ambiente in Farnstädt. Dort ging es nicht auf den Rasen des tollen Stadions sondern „auf einen kleinen, aber toll hergerichteten Kunstrasen“, lobte Sandersdorfs Trainer René Höllrigl auch dieses Spielfeld der Gastgeber.

Was Höllrigl und die mitgereisten Sandersdorfer dann in der ersten halben Stunde erleben mussten, war so gar nicht nach ihren Vorstellungen. „Farnstädt kommt bis zur 29. Minute viermal vor unser Tor, und viermal lag der Fisch im Netz“, so der Uniontrainer. Bei allen vier Toren handelte es sich um reinweg individuelle Fehler der Gäste, wobei auch für Höllrigl die Verteidigung bereits im Angriff beginnt. „Es war ein Wechselbad der Gefühle“, beschrieb es der Uniontrainer, der sein Team alles andere als schlecht starten sah. Die Zuschauer sahen viele lange Bälle, welche die Mittelfeldspieler selten an den Aktionen teilhaben ließen. Und ehe sich Sandersdorfs Zweite berappelte, lag man an diesem 19. Spieltag der Landesliga Süd in Farnstädt beinahe aussichtslos hinten. „Ihr Angreifer Kassoum Mounkeila war schon eine beeindruckende Kante im Angriff“, so Höllrigl über den 21- jährigen späteren Dreifachtorschützen aus dem Niger. Wie Fußball weltweit verbindet ,konnte man dann auch zwischen jenem Stürmer und Sandersdorfs Mohamad Sani Abdou sehen. Beide Männer aus dem zentralafrikanischen Niger kannten sich.

„Vielleicht aber habe ich auch selber einen Fehler gemacht und im Vorfeld bei meiner Mannschaft etwas die Spannung gekappt“, nahm Höllrigl auch eine gewisse Schuld auf seine Kappe. „Ich lege mich fest: Wenn wir heute hier gewinnen, dann steigen wir nicht mehr ab“. Ein Satz, der seinen Jungs vielleicht etwas auf die Motivation gedrückt haben konnte. Jedenfalls schien nach einer knappen halben Stunde und Toren von Martin Keilhaupt (10.), Kassoum Mounkeila (21., 26.) sowie Maximilian Kerta (29.) jegliche Spannung aus der Partie. Das aber nur rein äußerlich. „Und genau hier muss ich meinen Männern ein riesen Kompliment machen“, so Höllrigl, der folglich und speziell in der Halbzeitpause ein gegenseitiges Anfeuern seiner Jungs vernahm. Hier wollte sich keiner einfach so geschlagen geben. „Was nun passierte- Hut ab“, konstatierte Sandersdorfs Trainer. Während die Farnstädter nun konsequent Zeit von der Uhr nahmen und jede Szene nutzten, um das Spiel langsam zu machen, gaben sich die Sandersdorfer lange nicht auf. „Ich will gar nicht wissen was passiert wäre, hätten wir nach dem Anschluss von Hans (1:4/33., Hans Allner) das 2:4 nachgelegt“. Die Sandersdorfer zeigten eine beherzte zweite Spielhälfte. Doch die nächsten Treffer wollten nicht fallen. Mounkeilas 5:1 für die Platzherren bedeutete dann den endgültigen Genickbruch (82.). Zwar konnte Marcus Plomitzer noch das 2:5 (88.) erzielen. Doch mehr war an diesem Tag für Union II nicht drin.

 

„Wir haben das Spiel in der ersten halben Stunde verloren. Das darf uns so nicht passieren“, so Höllrigl. Doch der zeigte sich immens stolz auf sein Team, welches mit Colin Seliger und Nick Wenner erneut mit zwei A- Junioren in der Anfangsformation antrat, und die ihr Ding wieder ganz gut machten, obwohl sie tags darauf noch in ihrer A- Junioren Verbandsligarunde kicken mussten.
Am 1. April erwartet die SG Union Sandersdorf II nun zuhause die Männer von Grün- Weiß Annaburg und hofft, da wieder den Turnaround zu schaffen.

   

   

Nächste Termine  


29.09.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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03.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FSV Martinroda
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19.10.2019, 15:00 Uhr
(FB) VfL Halle 96 vs. Union
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26.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. Grimma
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31.10.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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Abteilung Juniorteam  

 

   

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