UNION BLOG

   

„Die zweiten Mannschaften verzerren das Bild in der Oberliga“, lautete jahrelang die landläufige Meinung der Fans und vermeintlichen Fußballexperten. Alles Schnee von gestern. Die mitteldeutschen Profiklubs haben vom eingeräumten Recht der DFB- Statuten Gebrauch gemacht, haben nach und nach ihre U23- Teams aufgelöst. Heute nach vier Jahren Oberliga darf man auf Seiten von Union Sandersdorf sagen: Schön, dass man es wenigstens noch mitmachen durfte und man sich in den vergangenen Jahren mit den Reserven der Dynamo, Energie, Erzgebirge, der Chemnitzer Himmelblauen, der Rot- Weißen von der Saale und der Rot- Weißen aus Thüringens Landeshauptstadt messen durfte. Im Sandersdorfer Oberliga- Premierenjahr besaß man das Glück und die Qualität, jeden einzelnen der aufgeführten Vereine sogar einmal in Hin- oder Rückspiel zu bezwingen.

Ein letzter Mohikaner ist aus dem bunten Feld der U23- Teams übrig geblieben. Einzig der FC Carl Zeiss Jena mit seinem fantastischen infrastrukturellen Trainings- und Wettkampfbedingungen im heimischen Ernst- Abbe- Sportfeld gönnt sich jene 2. Mannschaft noch. Und das, obwohl die eigene Erste als Aushängeschild nur eine Liga darüber präsent ist. Und genau diese Kicker aus der Licht- und Optikstadt inmitten der Kernberge galten und gelten für Union Sandersdorf quasi als „Angstgegner“. Als man all die anderen U- Teams im Aufstiegsjahr 2013/14 einmal stellenweise so richtig bezwang  (4:0 in Aue, 2:0 beim HFC und Dynamo, 3:1 gegen Cottbus und Chemnitz sowie 2:1 gegen Erfurt), war da immer noch dieser FC Carl Zeiss. Ausgerechnet jener Verein, wo Uniontrainer Mike Sadlo seine ersten Schritte in den bezahlten Fußball unternahm und wo er auch heute stets einen Gesprächspartner alter Tage findet, dieser Verein sollte den Sandersdorfern in Sachen Punkte und Tore immer wieder Kopfzerbrechen bereiten. Im Aufstiegsjahr hieß es für Union gegen die Thüringer 0:3/H und 0:5/A. Ok, es gab ein zweites Oberligajahr 2014/15. Da glaubte man, der FCCZ könnte auch zum „normalen“ Gegner werden. Zuhause bezwangen die Sandersdorfer die Blau- Gelben mit 3:0 um in Jena ein 2:2 nachzureichen. Aber spätestens ein Jahr später schien dieser Gedanke bereits wieder hinfällig, verlor man wieder mit 2:4 zuhause und später 0:2 in Jena.

Letztes Auswärtsspiel 2015/16 in Jena… die Wießner, Breitkopf und Co konnten das  0:2 nicht abwenden. (Foto: Holger Bär)

Union Sandersdorf steht im vierten Oberligajahr und nimmt am Samstag den vierten Anlauf mit einem Ausflug nach Jena. Man hofft, dass es wirklich kein „Ausflug“ wird, sondern dort zu einem Vergleich kommt, den Union mit Anstand und Bravur absolviert. Das alles scheint jedoch rein aus personeller Sandersdorfer Sicht ein schweres Unterfangen. Lehmann, Römling, Oertel, Wießner, Wawrzyniak, Cholewa hieß zuletzt das Sixpack an Verletzten Kickern. Hinzu kamen mit Brenner und Eberhard zwei, welche nicht im topfitten Zustand unterwegs waren. Und genau in diese Phase hinein geht es zu einem FC Carl Zeiss II, welche das letzte Mal am 29. Oktober 2016 mit 1:2 in Plauen verlor und zuletzt den FSV Barleben mit einem 7:0 aus dem heimischen Paradies katapultierte.

„Wir sahen oft gar nicht so schlecht aus. Das aber nur bis zu einem gewissen Punkt im Spiel, der dann oft alles kippen ließ“, schaute Co- Trainer Michael Stelzl auf die Sandersdorfer Auftritte in der Vergangenheit bei Carl Zeiss zurück. Der einstige Vorzeigeklub des DDR- Fußballs, Europapokalfinalist von 1981 und „Produktionsstätte“ reichlich namhafter Fußballgrößen strebt mit der 1. Mannschaft den Aufstieg in die 3. Bundesliga an. Die Grundlagen dafür sehen mit der Tabellenführung in der Regionalliga Nord-Ost aktuell sehr gut aus. Aber genau die Enge der Ligen von erster und zweiter Jenaer Mannschaft macht das Reservoir für die Aufstellung der Mannschaften für beide Trainerteams so groß und für die Gegnerschaft unberechenbar.

Während der Regionalligist erst am Sonntag beim Berliner AK antreten muss, begrüßt Jenas Oberligateam unsere SG Union bereits einen Tag zuvor. Für Sandersdorf gilt es bereits am Samstag (11. März) mit Anstoß 13 Uhr in Jena alle Kräfte zu bündeln, um nicht wie der FSV Barleben zum eigentlichen Spielball des Gastgebers zu werden.


SANDERSDORFS RESERVE MIT ENGEM KORSETT  

Der Ball in Sandersdorf rollt einen Tag zuvor am Freitagabend. Dank der sportlichen Konkurrenz, welche ihre Zusage am Staffeltag zu diesem Flutlichtspiel gab, startet die Landesliga Süd bereits schon am Freitagabend mit Anstoß 19:15 Uhr.

Sandersdorfs Zweite empfängt mit der SG Blau- Weiß Brachstedt einen physisch starken Gegner zum Rückspiel in Sandersdorf. Nachdem man eigentlich völlig unnötig zuletzt beim 2:3 in Lüttchendorf leer ausging (unnötig, da man irrtümlich mit viel zu schmalem Kader anreiste), stehen die Vorzeichen im Heimspiel für das Höllrigl- Team nur unwesentlich besser. Sandersdorfs zweite Vertretung partizipiert oft und gern vom Überhang der ersten Mannschaft. Da diese sich aber derzeit jedoch mit eigenen Verletzungssorgen herum schleppt, fehlen Trainer René Höllrigl auch hier sprichwörtlich die Alternativen.

Für Union II gilt es den Brachstedter Riegel zu knacken. (Foto: Holger Bär)

Im letzten Spieljahr- es war das erste für Union II in der Landesliga- ging es zwischen Brachstedt und der Unionreserve zweimal heiß her. Unter dem Strich stand ein 2:2 in Brachstedt und ein 3:3 im Rückspiel in Sandersdorf. Dass es dieses Mal im Brachstedter Hinspiel nur ein torloses Remis gab, scheint da kaum glaubhaft. Brachstedt scheint noch nicht in der Rückrunde angekommen. Beim 0:1 am Samstag daheim gegen Braunsbedra handelte es sich bislang um das einzige Punktspiel der Blau- Weißen 2017. Der Vergleich gegen Weißenfels zuvor musste abgesagt werden. Man darf darauf gefasst sein, dass die Gäste aus dem Saalekreis alles reinlegen werden, um Tritt in die Rückrunde zu fassen.

VL-Aufstieg 2001: Legendäres Spiel in Wernigerode…Thomas „Bröschen“ Brose hatte schon damals seine Fans. (Foto: Stefan Oberfranz)

Für den Torwarttrainer des Sandersdorfer Oberligisten sicher ein mehr als nur interessanter Vergleich. Nach vielen Jahren im Sandersdorfer Tor wechselte Thomas Brose einst nach Barchstedt, um dort das Tor der Blau- Weißen zu hüten. Mittlerweile hat er in Brachstedt mit Frau Diana ein Haus unweit des Sportplatzes gebaut, um seine fußballerischen Erfahrungen aber wieder im „alten“ Sandersdorf anzubringen…Bröschen wird sich auf den Freitagabend freuen!

   

   

Nächste Termine  


25.07.2019, 08:00 Uhr
(FB) BSV Halle-Ammendorf vs. Union
----------------------------

25.07.2019, 18:15 Uhr
(FB) SG Blau-Weiß Brachstedt vs. Union
----------------------------

27.07.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Eintracht Elster
----------------------------

03.08.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC Carl Zeiss Jena II
----------------------------

10.08.2019, 15:00 Uhr
(FB) 1. FC Romonta Amsdorf vs. Union
----------------------------
   

Abteilung Juniorteam  

 

   

Login  

   

                




Webseitenumsetzung & Gestaltung: ub.unitel GmbH

© SG Union Sandersdorf e.V.

Geschäftsstelle SG Union Sandersdorf

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
Fax-Nr.:
E-Mail:

Adresse:

Roland Seifert / Wolfgang Lattauschke

03493 - 88 436
03493 - 89 760
info@union-sandersdorf.de 

Am Sportzentrum 17
06792 Sandersdorf-Brehna

Nachwuchsabteilung

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
Fax-Nr.:
E-Mail:

Roland Seifert

03493 - 88 436
03493 - 89 760
jt@union-sandersdorf.de 

Kegelbahn Sandersdorf

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.:
E-Mail:

Lars Schubert

03493 - 51 67 535
info@plauderkiste.de 

Sportgaststätte / Bowlingbahn

Ansprechpartner:

Telefon-Nr.
E-Mail: 

Matthias Groß

03493 - 81 479
sporti-bowling@gmx.de