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Sandersdorf drehte die Partie. (Fotos: Holger Bär)

Union Sandersdorf zum Rückrundenstart beim FSV Barleben zu Gast. Am kommenden Sonntag geht sie los, die Rückrunde der NOFV Oberliga Süd. 

Und das mit dem Sachsen- Anhalt- Derby zweier im Jahre 1911 gegründeten Vereine. Im Raum Magdeburg muss man sich nun überlegen, ob man 13:00 Uhr dem Oberligaanpfiff in Barleben beiwohnt, oder eine Stunde darauf ein paar Kilometer südlicher dem 1. FC Magdeburg gegen den VfL Osnabrück im Spiel Dritter gegen Zweiter in der 3. Bundesligadie Daumen drückt (14:00 Uhr).

„Ausrutschen erlaubt“ heißt es hingegen bei der SG Union Sandersdorf. Das aber nur bis eine Stunde vor Anpfiff auf dem dann vielleicht noch zugefrorenen Barleber See. Dieser befindet sich nur geschätzte einhundert Meter vom Anstoßkreis des dort beheimateten FSV entfernt. Vielleicht findet ja der ein oder andere Unionkicker vor der Teambesprechung noch den kurzen Weg an den Rand des idyllischen Gewässers.

Kapitän Rico Gängel gab den Takt vor.

Folglich etwa dreihundert Meter entfernt des Ufers wird später auf dem vorderen Kunstrasen am Barleber Anger der Anpfiff zum Rückrundenauftakt für Union Sandersdorf ertönen. Und da heißt es seitens des Union- Trainerteams „Ausrutschen tunlichst verboten“. Denn es gilt gegen den gastgebenden FSV Barleben etwas gutzumachen. Im Hinspiel zu Saisonauftakt sah für die Sandersdorfer lange Zeit alles gut aus. Man führte mit 1:0 und schien die Dinge relativ im Griff zu haben. Jenem 1:0 vergaß man jedoch das so wichtige und damals höchstwahrscheinlich vorentscheidende und allseits mögliche zweite oder gar dritte Tor nachzulegen. Es kam, wie es im Fußball dann so oft kommt. Die Strafe für das Auslassen der Gelegenheiten sollte eine bittere werden. Zuvor in den eigenen Aktionen überschaubar, trafen die Rand- Magdeburger in kürzester Frist doppelt und entführten damit die komplette Punktzahl aus Sandersdorf. Schockstarre nach Abpfiff im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum.

Letztes Spieljahr 2015/16 auf Barleber Kunstrasen- ein cleveres 2:1 für die Sandersdorfer.

Den Barlebern war gelungen, was ihnen in ihrem Oberligaauftaktjahr 2015/16 nicht gelingen wollte. Da hatte Union Sandersdorf beide Vergleiche für sich entscheiden können und hatte auch diesmal den Finger mehr als nur am Abzug. Jedoch vergaßen die Hoffman, Lochmann und Co. entscheidend abzudrücken. Genau das soll nun an diesem Sonntag, dem 19. Februar 2017 mit Anstoß 13:00 Uhr mit dem Anpfiff von Schiedsrichter Daniel Bartnitzki am Rande der Landeshauptstadt korrigiert werden.


UNION II - Testduell mit Gegner alter Sandersdorfer Kreisoberligatage
 
Im Spieljahr 2011/12 war es soweit. Hinter der SG Ramsin durfte die SG Union Sandersdorf II die Kreisoberliga Abi als Vizekreismeister in Richtung Landesklasse 5 verlassen. Mittlerweile ging es vor anderthalb Jahren sogar noch eins höher in die Landesliga Süd. Beträchtliche Meilensteine einer zweiten Mannschaft aus Sandersdorf- Brehna, dessen Kernort Sandersdorf aktuell vielleicht 6.500 Einwohner besitzt. Ein Zeichen, dass man dort nach der infrastrukturellen Entwicklung des Sport- und Freizeitzentrums auch fußballerisch in den letzten Jahrzehnten so einiges richtig machte. Während man das erste Männerteam mittlerweile im vierten Jahr in der NOFV Oberliga Süd platzieren konnte, zog auch die zweite Mannschaft gewaltig nach. Das Miteinander- speziell auch in der Absprache der Trainer- könnte optimaler nicht laufen.

Zörbiger FC- Union Sandersdorf im KOL- Spieljahr 2010/11- sogar Michael Stelzl als Sandersdorfs heutiger Co- Trainer der Oberligamannschaft lief in und gegen seinen Heimatort Zörbig auf.

Laufen müssen die Jungs um Union II- Kapitän Lucas Rosinsky jedoch am Samstag ab 14:00 Uhr auf eigenem Kunstrasen. Mit dem Zörbiger FC kommt der über dem Winter Zweitplatzierte der hiesigen Kreisoberliga. Bättert man kurz zurück, so standen die Zörbiger im Sandersdorfer Aufstiegsjahr hinaus aus der Kreisebene in die Landesebene noch nicht einmal in der höchsten Kreisspielklasse, der Kreisoberliga. 2011/12 stiegen die Blau- Gelben mit einem Jahr Kreisliga als Kreisliga- Staffelsieger sofort wieder in die Kreisoberliga auf. Es liegt also lange zurück, dass sich Sandersdorfs Zweite und der Zörbiger FC letztmalig in einem Punktspiel gegenüber standen. Genauer gesagt im Spieljahr 2010/11, als Union II hinter dem HSV Gröbern ebenfalls Platz 2 belegen sollte und der ZFC (-43 Tore) nur aufgrund des Torverhältnisses gegenüber dem FC Eintracht Köthen (-35 Tore) bei jeweils 27 Punkten den Abstieg in die Kreisliga antreten musste. Für Zörbig selbst dürften die beiden damaligen Vergleiche mit der Sandersdorfer Reserve in unguter Erinnerung geblieben sein. Das Hinspiel in Sandersdorf mit 1:8 verloren, schaute der ZFC auch beim Rückspiel am heimischen Strengbach mit einem 0:5 quasi den Punkten und auch Toren hinterher.

Sandersdorfs Alexander Meinhardt (rot/schwarz) gegen Zörbigs Mike Lüdicke.

Man kehrte aber mit nur einem Jahr Kreisliga als Staffelsieger sofort wieder ins Kreisoberhaus zurück und erlebte in den letzten zwei, drei Jahren auch „innerbetrieblich“ einen gewissen Aufschwung. Das geht aktuell so weit, dass der Zörbiger FC aktuell eines der heißesten Eisen der Kreisoberliga ist, wenn es um den diesjährigen Kreismeistertitel geht. Nur der ebenfalls stark aufgewertete Holzweißiger SV steht aktuell mit drei Punkten Vorsprung noch besser in der Tabelle der KOL Abi da.

Zörbig kommt also nach Sandersdorf. Zuletzt gab es das erst vor kurzem an gleicher Stelle unter dem Hallendach beim DMF Tanzer/Logoteam- Cup. Da war der Zörbiger FC der erwartet schwere Gegner, obwohl Sandersdorfs Zweite das eigene Turnier am Ende abermals für sich entscheiden konnte.

   

   

Nächste Termine  


27.04.2019, 14:00 Uhr
(FB) Ludwigsfelder FC vs. Union
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04.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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12.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
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18.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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02.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC International Leipzig
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