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Anfangs nur mit Kurzeinsätzen bedacht, hat sich Georg Cholewa in die Stammelf gespielt. (Foto:Holger Bär)

Drei Jahre lang beim SV SCHOTT Jena sprichwörtlich den Arsch versohlt bekommen und nun plötzlich an bislang leidiger Stelle als souveräner 5:1- Sieger vom Feld gestiefelt- da möchte man am liebsten gleich weiter kicken.

Doch für die mit breiter Brust aus bestem Thüringer Novembermatsch zurückgekehrte Sadlo- Elf stand erst einmal ein spielfreies Wochenende an. Spielfrei, weil der Gegner des angestrebten Landespokal- Viertelfinals noch auf sich warten ließ. Der 1. FC Weißenfels und der SV Westerhausen befanden sich gemeinsam mit Drittligist Hallescher FC noch auf Pokal- Bummeltour. Gegen die Zimmermann- Truppe aus Weißenfels behauptete sich der HFC nun mit einem 3:0. Das war Runde zwei. Fehlt noch das Achtelfinale gegen den Nord- Landesligisten Westerhausen. Und dann eben noch der Termin für das erwartete Viertelfinale, in welchem Union Sandersdorf gemeinsam mit Ligakonkurrent FSV Barleben nahezu zeitgleich als erste standen (beide bereits am Freitagabend des 7. Oktober). Letzterer hat nun seit dem samstäglichen 5:0 gegen den VfL Halle 96  sogar schon das Halbfinale gebucht.

Spielfrei und damit ein Wochenende, an welchem sich die Sandersdorfer mal zurücklehnen konnten. Und das, obwohl sie tatendurstig gern gleich weitergemacht hätten. Das dürfen sie nun an diesem Freitagabend (19.11.). Unter der Woche gab es Grund zur Freude. Neben den obligatorischen Pfannkuchen der Löberitzer Bäckerei Stelzl zum Auftakt der 5. Jahreszeit kehrten auch nach und nach so einige verletzte Spieler ins Mannschaftstraining zurück und feuerten damit den Kessel neu an. Ob Marvin Römling, Richard Wießner oder Torhüter Christian Ignorek- sie alle machten es möglich, dass Uniontrainer Mike Sadlo die Spielformen wieder spielnaher gestalten konnte. Was das alles- spielnahes Training als auch freies Wochenende- brachte, wird sich zeigen.

Sebastian Seifert (links), Ex- Unioner, wird erneut in Sandersdorf aufdribbeln. (Foto: Holger Bär)

Die Sandersdorfer erwarten pünktlich am Freitagabend unter heimischem Flutlicht den SSV Markranstädt. Bei ebenfalls tristem Herbstwetter lautete die Partie im Vorjahr zu dieser Zeit genau umgekehrt. Sandersdorf absolvierte in Markranstädt eine tadellose Begegnung und entführte im Stadion am Bad beim 4:0 alle drei Punkte. In diesem Jahr hat der SSV nach elf Spielen jedoch erst zwei Zähler. Man könnte eigene drei Punkte gut gebrauchen, um als absolutes Tabellenschlusslicht den Anschluss nicht zu verlieren. Und genau das ist es, was die Sandersdorfer am Freitagabend vermeiden wollen. Keinesfalls möchte man den SSV daheim Zugriff auf Punkt(e) gestatten. Zwei Unentschieden bilden bislang die einzige Punktausbeute der Rand- Leipziger. Diese hatten zu Saisonbeginn einen echten Aderlass an Spielern zu beklagen. Doch viel besser erging es Mike Sadlo und seinen Unionern auch nicht. Mit Sebastian Seifert, Tino Oechsner und Jens Werner könnten theoretisch drei einstige Unioner in den Reihen der Markranstädter auftauchen. Drei Leipziger, welche ein ebenfalls aus Leipzig stammender Sandersdorfer diesmal maximal am Spielfeldrand berüßen wird. Unions Mittelfeldantreiber Timo Breitkopf erntete in Jena seine 5. gelbe Karte, welche er nun abbrummen muss.

Nach längerer Verletzungspause wieder an Bord, Richard Wießner. (Foto: Holger Bär)

Acht Tore geschossen, hingegen zweiundreißig Treffer kassiert- egal unter welcher Rubrik man sucht: Der SSV Markranstädt als stets etablierte Oberligamannschaft zeigt aktuell so einige Baustellen auf. Und die gilt es für Union mit Absperrband einzukreisen und den Verkehr bei der Elf um Trainer Holger Krauß zumindest an diesem Abend lahm zu legen. Auf alle Fälle wird es ein komplett anderes Spiel als zuletzt in Jena beim SV SCHOTT werden. Doch mit jener Intensität der letzten Spieltage sollte das Tabellenschlusslicht daheim im Sport- und Freizeitzentrum unbedingt bezwungen werden. Der Anstoß gegen den SSV Markranstädt erfolgt an diesem Freitagabend (18.11.) gegen 19:00 Uhr.


 UNIONS ZWEITE DERBY- GASTGEBER UND KLARER AUSSENSEITER ZUGLEICH

Präzise Schüsse werden ein probates Mittel sein, den Thalheimern beizukommen. (Foto: Holger Bär)

Die Lage für Unions zweite Mannschaft gestaltet sich am Tag darauf völlig anders. Man schien auf einem guten Weg, hatte bis zur Vorwoche drei Siege am Stück ohne einziges Gegentor im Rücken. Dann aber verfiel man in alte Muster, machte es dem SV Schwarz- Gelb Bernburg als Aufsteiger und im Tabellenkeller befindlich relativ einfach, hier in Sandersdorf einen 3:1- Auswärtssieg davonzutragen.

Und das genau vor dem Derby gegen den derzeitig absoluten Ligaüberflieger. Die Panzerknacker der SG Rot- Weiß Thalheim schicken sich an, auch in der Nachbarschaft ihrem derzeitigen Erfolgsmotto treu zu bleiben. Wäre da nicht jene 1:2- Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den Überflieger der Landesliga Süd, dem SV Braunsbedra, hätte die Sawetzki- Truppe in fünf Spielen in Folge die volle Punktzahl bei einem Torverhältnis von 20:1 Tore geholt. Da muss man seitens der Sandersdorfer klaren Respekt zollen. Panzerknacker deswegen, da man nicht nur den 1. FC Weißenfels als Topteam der Liga auf dessen Platz mit einem 2:0- Auswärtssieg schockte. Sondern weil man mit jener leidigen Unterbrechung der 1:2- Heimniederlage gegen den SV Braunsbedra daraufhin den absoluten Tabellenführer SV Eintracht Elster beim 3:0- Sieg zuletzt im heimischen Sportpark absolut auf´s Korn nahm.

Zurzeit das Bollwerk der Liga, die Nachbarn aus Thalheim. (Foto: Holger Bär)

Thalheim kommt als absoluter Favorit, denn Rot- Weiß steht nicht von ungefähr auf Tabellenplatz 2. Wenn aber ein Team überhaupt keinen Druck verspürt, dann sind es die Unioner mit ihrer zweiten Mannschaft. Durfte man der SGT jenen Vizerang zu diesem Saisonzeitpunkt zutrauen, so staunen die Sandersdorfer selber, dass ihr Reserveteam nach einem Drittel der Saison praktisch ohne jegliche Vorbereitung im Sommer einen 4. Tabellenplatz einnimmt. Rot- Weiß Thalheim gilt dabei nicht als das Team, welches die Sandersdorfer unbedingt schlagen muss. Aber dagegenhalten werden die Rosinsky, Burandt, Plomitzer und Hahn auf alle Fälle.

Ob ein angeschlagener Jörg Marose am Samstag mit Anstoß 14:00 Uhr bereits wieder einsatzbereit ist, steht noch in den Sternen. Mit Thalheims Tim Jonietz (9 Tore) sowie Unions Marcus Plomitzer (8 Tore) liegen die Erfolgsgaranten beider Mannschaften jedenfalls gar nicht so weit auseinander.

   

   

Nächste Termine  


27.04.2019, 14:00 Uhr
(FB) Ludwigsfelder FC vs. Union
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04.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) VfB 1921 Krieschow vs. Union
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12.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
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18.05.2019, 14:00 Uhr
(FB) FSV 63 Luckenwalde vs. Union
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02.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) Union vs. FC International Leipzig
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