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Um es mit einfachen Worten auszudrücken: Das war mal auf der ganzen Strecke nichts.

Union Sandersdorfs Zweite verlor das mit Spannung erwartete Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Schwarz- Gelb Bernburg. Und das am Ende auch zu Recht mit 1:3 (1:1). Mit Spannung, denn die Sandersdorfer wollten unbedingt Punkte zum Klassenerhalt nachlegen. Sicher versuchte man im Spielaufbau die feine Klinge anzubieten, den Gegner zum Verschieben zu zwingen und dann in die Lücke zu stoßen. Doch die Geduld schien bei den Platzherren diesmal früh am Ende. Zu schnell wurde der lange Ball rausgeholt. Und dieser war für die Bernburger Defensive genauso einfach, wie er von Sandersdorfs Angriff schwer zu verwerten war. Auch ein mit Aduktorenproblemen laborierender Jörg Marose hätte mit solchen hohen Anspielen seine Not gehabt und wahrscheinlich auch nicht glänzen können. Und dabei hätte es in doppeltem Sinne gut für die Gastgeber auf ihrem an diesem Tag wenig Vorteile bringenden Kunstrasen beginnen können. Kevin Oertel traf frühzeitig kapital aus achtzehn Metern frontal den Pfosten (4.). Danach schien man sich bei sachlicher Betrachtung auf dem Unioner Balkon einig. „Das ist ein Elfmeter“, meinte auch Michael Stelzl als Co- Trainer der Oberligatruppe von Union. Marcus Plomitzer stibitzte im Sechzehner aus dem Hinterhalt kommend den Ball und wurde dabei, sicher unabsichtlich, gelegt. Normal ein klarer Elfmeterpfiff. Da zählte es wenig, dass der Bernburger den Sandersdorfer nicht kommen sah. Referee Marco Thinius aus Annaburg interpretierte es auf seine Art, ließ die Pfeife stumm. Als bei kombinierenden Unionern folglich Richard Wießner aus der Distanz auch knapp verzog, sollte der erste Gästeangriff sofort erfolgreich sein. Unionkeeper Robert Hahn versuchte per Abwurf das Spiel schnell zu machen. Seine Vorderleute gingen nicht darauf ein. Dem Ballverlust folgte ein Durchbruch zur Grundlinie, eine scharfe flache Eingabe und aus drei Metern das 0:1 durch Bernburgs Steve Elle (16.). Folglich sollten es die Bernburger in der Defensive sehr diszipliniert spielen. Doch Sandersdorf kam zu großen Chancen. Diesmal aber hieß der Mann des Tages Christian Richter. Der Schlussmann der Schwarz- Gelben zeigte unwahrscheinliche Reflexe und hielt seine Farben auf Kurs. Einen Kopfball von Erik Schlegel winkte Richter gewaltig aus dem Torwinkel (25.). Tannenbaumartig stellten die Bernburger die Passwege der Sandersdorfer zu. Diese vernachlässigten sträflich das Spiel über die Flügel, verstanden es kaum, die Deckung der Gäste aufzureißen. Union II besaß dabei noch das Glück, dass eine spielähnliche Situation wie beim 0:1 nicht auch noch das 0:2 brachte. Wieder über die linke Abwehrseite den Ball servierend, verpasste diesmal Bernburgs Markus Krause und verzog haarscharf vorbei am Pfosten (33.). Sandersdorf spielte hinten herum gefällig. Aber auch mehr und mehr mit Risiko. Und doch belohnte man sich vorn noch vor der Pause, stellte die Weichen eigentlich in die richtige Richtung. Einmal ließ Schwarz- Gelb die eigene rechte Strafraumseite völlig unbemannt. Marcus Plomitzer bekam den Ball relativ zentral und fackelte nicht lange. Der Ball aus zehn Metern unter den Balken brachte die Hoffnung für die meisten der über sechzig Zuschauer zurück (1:1/43.). Und er kam auch zeittechnisch zu einem richtigen Zeitpunkt.

Doch die zweite Halbzeit brachte keine Besserung seitens Union II. Vorn stehend, kam keine Bewegung ins Spiel und man schaffte man es nicht, defensiv disziplinierte Gäste in Unordnung zu versetzen. Im Gegenteil kam es zum neuerlichen Rückschlag. Nach Doppelpass und düpierter Innenverteidigung- Sandersdorf rückte stets weit auf, um das Spiel an den Sechzehner der Bernburger zu tragen- rettete Robert Hahn noch gegen Jan Sandig, welcher plötzlich alleine vor ihm auftauchte (53.). Dem Zuschauer fröstelte es bereits beim ein oder anderen Querpass in letzter Linie der Hausherren. Dann aber folgte ein irrtümlicher Rückpass von der rechten Außenbahn, welcher die Adresse total verfehlte und zum Spiel der Heimelf an diesem Tage passte. Konnte Robert Hahn den ersten Einschussversuch noch zur Grundlinie abdrängen, so ließ ihn die komplette Abwehr allein. Denn ein Rückpass auf Mario Mäkel eröffnete dem Bernburger leichtes Spiel. Es wäre einfach gewesen, diese Aktion zu stören. Keiner tat dies, und Mäkel schoss die Gäste erneut in Front (1:2/57.). Als Bernburgs Torwart Christian Richter fünf Minuten darauf Wießners bestens platzierten Freistoß aus dem Winkel fischte (62.), sah der Zuschauer bereits, wo der Zug an diesem Tag hinfahren sollte. Spätestens aber, als Steve Elle im Konter gegen aufgerückte Unioner Keeper Hahn ausspielte und dort noch die Entscheidung vertagte, in dem er den Ball vorbei am Gehäuse schob (74.). Die Bernburger wichen nicht von ihrer defensiv stabilen Linie und warteten auf ihre Möglichkeit zum Gegenstoß. Union II fehlte an diesem Tag jegliche Idee, um jenes Bollwerk zu knacken. Das Spiel oft horizontal austragend, ging weit in der Nachspielzeit nochmals die Post ab. Während Keeper Hahn bereits den Libero gab und weit aufgerückt fast am Mittelkreis stand, behielt Bernburgs Andreas Knop die Übersicht und traf mit weitem Heber über den Unionkeeper ins verwaiste Tor. Dieses 1:3 (90.+4) spiegelte den kompletten Spielverlauf in einem Zuge wieder.

Schwarz-Gelb Bernburg hatte nach dem Abpfiff allen Grund zur Freude. (Foto: Dennis Höllrigl)

Vierter gegen Vierzehnter zählte da nur auf dem Papier. Auf dem Feld- und Union hatte das Team noch gehörig aus dem Oberligakader verstärkt- sah man den Unterschied im Ranking aufgrund mangelnder Ideen selten bis nicht. Da dürfte am Samstag beim Derby gegen den großen Favoriten RW Thalheim deutlich mehr von Nöten sein. Auch wenn man dann sicher nicht gezwungen ist, das Spiel zu diktieren (19.11. Anstoß 14:00 Uhr in Sandersdorf)

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. Hallescher FC
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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