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Vier Spieltage ungeschlagen, und trotzdem dabei nur sechs von zwölf möglichen Punkten geholt.

Ein Sieg und drei Unentschieden ließen punktuell nicht mehr zu. Vor dem 10. Spieltag der Oberliga Süd stimmte die Richtung bei Union Sandersdorf. Nur halt standen Aufwand und Ertrag bei der Sadlo- Elf in jüngerer Vergangenheit nicht annähernd im Einklang. Nun kam mit dem VfB Germania Halberstadt der Spitzenreiter ins Sport- und Freizeitzentrum. Aus dem Plan aller Unioner Vorgänger, dem Tabellenleader jenes sprichwörtliche Bein zu stellen, sollte am Ende nichts werden. Denn die Petersen- Truppe aus dem Vorharz konnte sich trotz Rückschlags straffen, konnte zudem mit Patrick Schlegel immerhin noch einen Akteur einwechseln, welcher mit seiner Dynamik und Trefferquote den aktuellen Unterschied machen kann. Der gebürtige Eislebener kreuzte Union Sandersdorf früher schon in der Verbandsliga mit Romonta Amsdorf und sollte mit Askania Bernburg auch in der Oberliga auf die Sadlo- Elf treffen. Der knapp 1,90 Meter große Angreifer hat in den letzten Jahren eine gewaltige Entwicklung genommen. Dynamik besaß der 25- Jährige schon immer. Diese feilte er jedoch mit jeder weiteren Station immer weiter aus. Mehr aber noch feilte er an seinem Killerinstinkt und der damit zitierten Abschlussquote. Das deutete Schlegel bereits beim Vorgängerverein Bernburg an. In Halberstadt nun legt er nach. Wohl einem Andreas Peters, wenn man solch Typen von der Bank aus ins Geschehen reinwerfen kann.

Etwas um die zwanzig Minuten dauerte es, bis sich Sandersdorf analog dem Spiel gegen den SV Merseburg von der Umklammerung der Gäste lösen konnte. Halberstadt demonstrierte mit Anpfiff, warum man die Tabelle von oben aus anschaut. Doch dann kam es, wie so oft. Nach den auf eigenem Geläuf von den Unionern oft propagierten Startproblemen hatte man diese überstandenen. Union Sandersdorf nahm nach und nach den Fuß von der Kupplung und bekam Gripp unter den Stollen. Mitte der ersten Spielhälfte sah man sich mit dem Spitzenreiter dann auf Augenhöhe, was sich Richtung Pausenpfiff immer mehr in Sandersdorfer Zielstrebigkeit und damit verbundene Angriffsaktionen der Männer um Kapitän Rico Gängel verlagern sollte. Diesmal setzte Union nach der Plauen- Partie wieder das erste richtige Ausrufezeichen. Zwei gute Distanzschüsse von Tim Hoffmann und Dan Lochmann zeigten bereits die Richtung an (15./17.). Das Führungstor hätte danach bereits in der 30. Minute fallen können. Tim Hoffmann setzte Timo Breitkopf zentral in Szene. Der aber übersah in halbrechter Position den völlig freien Nicky Ebert. Breitkopfs Schuss wurde dann ein halber Tritt in den Rasen, so dass Guderitz im VfB- Tor keine Mühe hatte. Und wieder war es Dan Lochmann, welcher Union in Front brachte.

Dan Lochmann ..., er machte wieder sein Tor, reichen sollte es am Ende nicht. Schade!

Zur Vorwoche im Vogtland Stephan Eberhards Querpass noch flach mit Gefühl versenkt, hatte sein 1:0 am Freitagabend vor 230 Zuschauern in Sandersdorf nicht den Hauch einer Gefühlsduselei. Von halbrechts anlaufend, zog der Unioner aus zweiundzwanzig Metern ab und jagte den Ball über die Handschuhe von Halberstadts Fabian Guderitz zum laut umjubelten 1:0 in die Maschen (44.). Man nahm dieses gute Gefühl seitens der Sandersdorfer mit in die Kabine. Doch kaum aus dieser wieder heraus, schliefen die Unioner, als der VfB Germania zum Freistoß ansetzte. Noch eine Woche zuvor in Plauen feierte man eine eigene Freistoßvariante, welche einen Punkt beim späten 3:3 bringen sollte. Hier kassierte man durch des Gegners Finte den schnellen und unnötigen Ausgleich. Viele Sandersdorfer hätten es gerne gesehen, dass die eigene Elf jenen Vorsprung mal über die 60. Minute hinaus verwaltet und wieder die Reihen ordnet. Daraus wurde nichts. Es wurde der Knackpunkt im bis dato guten Sandersdorfer Spiel. An der Mauer vorbei auf die Grundlinie gespielt, legte Germanias Nico Hübner die Kugel in den Rückraum. Pascal Wedemann traf genauso humorlos fulminant, wie es Lochmann vor der Pause gegenüber tat (1:1/48.). Von da an kippten die Verhältnisse zusehends. Der Petersen- Elf wurde die Brust immer breiter. Der Trainer der Vorharzer nahm folglich zwei Wechsel vor. Beide Neuen sollten eine gewisse Jokerrolle bekommen. Schlegels erste Ballberührung nach gefühlvoller Flanke von Tino Schulze war ein präzise getimter Kopfball, welcher unerreichbar im langen Innennetz einschlug (1:2/73.). Die Frage was denn passiert wäre, wäre Lochmanns Schuss kurz darauf aus halbrechter Position anstelle an den Pfosten ins Netz gegangen, blieb unbeantwortet (76.).

  Christian Brenner hat das Vertrauen des Trainers, er begann auch gegen Halberstadt.

Die Sandersdorfer suchten mit ihren Möglichkeiten die Ausgleichschance und öffneten hinten vollends. Wie Halberstadt dann den Konter zur kompletten Entscheidung fuhr, hatte schon Geschwindigkeit. Über die Zentrale wurde der durchstartende Pavel Cermak links auf die Reise geschickt. Dieser legte einen Siebzigmetersprint auf den Unionrasen. Der 27- jährige Tscheche legte die Kugel aus dem Vollsprint passgenau quer zum langen Pfosten, wo der mitlaufende Schlegel mit dem 1:3 die absolute Entscheidung herbei rief (86.). Speziell Schlegel verkörperte jene individuelle Klasse vor dem Tor, welcher sich die Sandersdorfer langsam wieder annähern müssen, um Richtung Weihnachten noch wichtige Punkte einzufahren. Chancen dazu gibt es künftig noch einige.


WENIG ZU MECKERN FÜR DEN UNIONFAN  
 
Man of the Match - Marcus Plomitzer - machte seinen ersten Hattrick im neuen Team.

Sandersdorfs zweite Mannschaft legte nach dem 3:0 der Vorwoche zuhause gegen Aufsteiger TSV Rot- Weiß Zerbst diesmal mit einem nie gefährdeten 4:0- Heimerfolg gegen den SV Romonta 90 Stedten in der Landesliga Süd unmittelbar nach. Trotz einem Spiel mehr als die unmittelbare Konkurrenz belohnte sich die Sandersdorfer Oberligareserve mit einem momentanen vierten Tabellenplatz. Mit einer Schweigeminute zu Beginn der Partie gedachte man dem Anfang Oktober tragisch verunglückten Stedtener Davis Kresse. Noch in Pokalrunde 1 stand der junge Spieler in Stedten gegen Sandersdorfs Oberligateam  neunzig Minuten auf dem Platz. Seine Kameraden tragen ihn heute nicht nur im Herzen, sondern seine Rückennummer 7 in Form eines Herzens auch jeder einzelne auf seinem Trikot. In Stedten möchte man mit aller Sicherheit diese liebgewonnen Landesliga halten. Doch aus den Augen von Trainer Uwe Zorn war zu sehen, dass Fußball eben nicht alles auf dieser Welt ist. Zorns Schützlinge zeigten sich auf dem Sandersdorfer Kunstrasen in Sachen Körpereinsatz präsent. An diesem Nachmittag schien jedoch gegen den Gastgeber kein Kraut gewachsen. Die Sandersdorfer mussten an diesem Wochenende aus verschiedenen Gründen mit Lehmann, Köhler, Oertel und Co. auf weitere Leihgaben aus dem Oberligateam verzichten.

Union lies Stedten keine Luft, wie Felix Kaltofen und Martin Winkler unschwer erkennen lassen.

Mit Kaltofen, Wawrzyniak und Schlegel hatte man aus Team Union I drei Youngster am Start, von denen letzterer bereits am Abend zuvor einen Einsatz gegen OL- Spitzenreiter Halberstadt absolvierte. Union Sandersdorf II legte ein Spiel ohne Fehl und Tadel an den Tag. Auf den in Richtung Stedtener Torhüter zur Pause gesendeten Satz „Alleine du hältst deine Farben hier am atmen“ schüttelte Christopher Kuhnt nur mit dem Kopf und winkte ab. Kuhnt alleine war es, der mit seinen Paraden und rettenden Ausflügen in Form eines klassischen Liberos hinten mehrfach ausputzte und dafür sorgte, dass die Höhe des 0:4- Endstands seiner Romonta nicht schon zur Pause ein Thema wurde. Denn bereits da hatte Sandersdorfs Sturmduo Plomitzer/Marose drei dicke Torchancen gegen Stedtens Torhüter mit der Rückennummer 20 im Duell eins gegen eins liegen gelassen. Ein Spiel, in welchem Sandersdorfs Zweite jedes Aufrücken der Gäste nutzte, um mit einem Pass hinter deren letzte Abwehrreihe einen gezieltem Tempogegenstoß zu setzen. Der Lohn des 1:0 von Marcus Plomitzer (19.) fiel da noch sehr mager aus. Nicht wenige Zuschauer dachten, dass sich das Sündigen mit den Chancen beim Platzherren noch rächen konnte.

Ein Youngster ersetzt den anderen. Hans Allner kam in Halbzeit zwei für Daniel Wawrzyniak.

Von dieser Fußballweisheit blieben die Gastgeber allein deswegen an diesem Tag verschont, weil sie in der zweiten Spielhälfte ihr bereits gutes Niveau nochmals steigerten. Und ein Marcus Plomitzer sollte auch weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Abwehrverbund der Sandersdorfer lieferte eine hervorragende Leistung. Wurde es mal etwas brenzlig, dann stand mit Robert Hahn hinten ein Mann zwischen den Stangen, der auch an diesem Tag einmal mehr seine absolute Klasse offenbarte und selbst mit dem Ball am Fuß noch einige Kabinettstückchen lieferte. In der Zentrale hatten die Kaltofen und Schmidt immer wieder den entscheidenden Fuß zwischen den Stedtener Angriffsbemühungen und leiteten gekonnt die Sandersdorfer Angriffe ein. Den Angriff des Tages aber eröffnete Keeper Hahn. Hinten wiedermal den Libero gebend, schickte er per gezielt langer Spieleröffnung Jörg Marose auf Tour. Der Unionstürmer ließ Kuhnt mit dem 2:0 diesmal keinen Zugriff (52.). Beim 3:0 feierten sich Sandersdorfs Sturmpartner gemeinsam. Marose drängte zentral auf das Stedtener Gehäuse und passte vor dem Winkel verkürzenden Kuhnt schräg auf den langen Pfosten. Dort brauchte der einlaufende Plomitzer nur noch einschieben (67.). Für sein unermüdliches Rackern belohnte sich Plomitzer folglich noch mit einem sehenswerten Linksschuss zu seinem Tor Nummer drei an diesem Tag. Aus voller Fahrt jagte der einstige Bitterfeld- Wolfener die Kugel aus halblinker Position gewaltig zum 4:0- Endstand in des Gegners Maschen und erntete dabei reichlich Beifall.

 Konnte sich Mario Bohmeyer aus dieser misslichen Situation befreien? Höchstwahrscheinlich, denn das Ergebnis untermauert dies.

Am kommenden Sonntag (6.11. 14 Uhr) wartet auf Sandersdorfs Reserve in einer Art Spitzenspiel der schwere Auftritt bei Tabellennachbar MSV Eisleben, fährt der aktuelle Vierte doch zum Fünftplatzierten.

   

   

Nächste Termine  


23.11.2019, 13:30 Uhr
(FB) TV Askania Bernburg vs. Union
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29.11.2019, 19:30 Uhr
(FB) Union vs. International Leipzig
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07.12.2019, 13:30 Uhr
(FB) FC Oberlausitz Neugersdorf vs. Union
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