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Verletzungspech plagt ..., selbst Torwarttrainer Thomas Brose muss in diesen Tagen aushelfen. (Foto: Holger Bär)

„Jetzt in dieser Phase sollten wir Punkten“, gab Trainer René Höllrigl mit Blick auf das Tabellenbild die Devise vor dem letzten Spieltag aus.

Und damit meinte er nicht nur den unmittelbar bevorstehenden Vergleich mit dem SV Braunsbedra. Und genau  an diesem „Jetzt“ schaute man bei Gesamt- Union auf einen absoluten Personalnotstand. Mit Wießner, Römling, Jankunas, Gängel, Cholewa sowie den beiden Keepern Hermann und Ignorek fehlten Union I in der Oberliga Süd glatte sieben Akteure. Anstatt Personal für das Landesligateam abzustellen, musste man auf jeden verfügbaren Mann zurückgreifen. Beim 1:1 am Freitagabend daheim gegen Merseburg 99 letztlich mit mehr oder minderem Erfolg.

Felix Kaltofen (links) gehörte Freitag und Samstag zum Kader: (Foto: Holger Bär)

Leittragend Unions zweite Mannschaft. Diese musste zum Liga- Schlusslicht Braunsbedra. Knapp im Kader bemessen, legte das Höllrigl- Team an jenem 7. Spieltag dann auch die schlechteste Saisonleistung auf den Rasen im Geiseltal. Man schaffte es zwar, beim SVB erste sporadische Akzente zu setzen. Doch alles was dann folgte, war schlicht und ergreifend aus Sandersdorfer Sicht nicht der Rede wert.

Dem SV Braunsbedra hingegen musste man ein Kompliment machen. Die Feist- Elf nutzte das Sandersdorfer Schwächeln und holte sich zuhause drei wichtige Punkte.

Speziell einer hatte es sich sicher komplett anders vorgestellt. „Mein Ziel ist es, ein Oberligaspiel im Tor zu absolvieren“, warf Unions „neuer“ Torwarttrainer Thomas Brose im Sommer kurz nach seiner Rückkehr nach Sandersdorf lachend in die Runde. Brose stand bereits 2001 beim zweiten und letztmaligen Verbandsligaaufstieg der Unioner zwischen deren Pfosten, hielt lange Jahre für die Sandersdorfer. Über die Landesliga sowie Trainerstation in seiner Wahlheimat Brachstedt ging es ein Jahr als Trainer zur SG Reußen. Als in Sandersdorf Not am Mann war, konnte man sich auf Bröschen verlassen. Nach gut zehn Jahren war er wieder zur Stelle. Torwarttrainer, Motivator, Kumpel und nun auch….zurück im Landesligator. Das alles mit knapp 42 Jahren auf dem Buckel. Im Trainingstor des Oberligisten ließ er sich im letzten Vierteljahr gehörig warm schießen, hatte neben den Schmerzen eines „alten Mannes“ gehörigen Spaß, den Dachsen hin und wieder das Handwerk zu legen. In Braunsbedra half ihm das Mannschaftsgefüge diesmal nicht. Auf Sandersdorfer Torwartposition herrschte an jenem letzten Wochenende das Chaos. Hermann und Ignorek (Union I) verletzt, Liebmann (Urlaub) und Hahn (tags zuvor im Oberligator und damit gesperrt)- Brose durfte bzw. musste ran. Aus einem angepeilt erfolgreichen Comeback wurde leider eine 1:2- Niederlage. Und das zurecht.

Die anfänglichen Probleme im Sandersdorfer Spielaufbau waren das eine. Dass man folglich jedoch überhaupt kein Mittelfeld in Braunsbedra offenbarte und vorn so gut wie nicht zum Zug kam, schien die weitere Folge. Nach einem Pass von Jörg Marose verzog Marcus Plomitzer diagonal flach knapp und schürte Hoffnungen (10.). Die zerschlugen sich im weiteren Spielverlauf. Braunsbedras linke Angriffsseite hatten die Sandersdorfer nie im Griff. Es ging plötzlich ganz schnell. Eine Flanke von links auf den langen Pfosten wurde direkt in die Zentrale abgelegt. Nico Voigt tickte die Kugel ebenfalls direkt unerreichbar ins linke untere Eck (1:0/20.). Die Führung des Gastgebers war perfekt und auch nicht unverdient.

Marcus Plomitzer blieb diesmal ohne Torerfolg, mühte sich vergebens. (Foto: Holger Bär)

Braunsbedra analog der Tabellensituation kein Überteam. Doch für planlose Sandersdorfer an diesem Tag locker ausreichend. Der Hausherr schuf einige brenzlige Situationen, wobei sich die Höllrigl- Elf in allen Mannschaftsteilen arg aufgewühlt und ungeordnet zeigte. Noch vor dem Seitenwechsel traf Ronny Brandt sehr sehenswert zum 2:0 für den Gastgeber. Der Ex- Ammendorfer hechtete gekonnt am kurzen Pfosten in einen Eckstoß und drehte den Ball ins Gehäuse (2:0/40.). Das schien bei Sandersdorfs mangelnder Performance an diesem Tag eigentlich schon die Entscheidung. In der 56. Minute musste Union jedoch ausgleichen. Nach einem tollen Anspiel von Philip Burandt besaß der Sandersdorfer Angriff binnen Sekunden die dreifache Einschussmöglichkeit- vergebens (56.).

Gegenüber sah man sich nach einem gewaltigen Freistoß von Braunsbedras Thomas Berghammer im Glück. Dieser strich am rechten Torwinkel hauchzart vorrüber (58.). Die Sandersdorfer blieben weiterhin völlig unter den eigenen Möglichkeiten. Trainer Höllrigl fehlten dabei die personellen Alternativen, um speziell im läuferischen Bereich über die Außenbahnen Druck und Gefahr zu entwickeln. Etwas über zehn Minuten in einer Art Schlussoffensive reichten dann eben nicht, um hier im Geiseltal noch etwas mitzunehmen. Auch wenn nach einem Wawrzyniak- Eckstoß Köhlers Kopfball wie ein Schuss zum 1:2- Anschluss ins BB- Tor krachte (83.).

Selbst Philip Burandt (links) fand in Braunsbedra keine Normalform. (Foto: Holger Bär)

Die letzte Aktion blieb dann dem an diesem Tag nicht allzu glücklichen Thomas Brose im Uniontor. Dass dieser das mögliche 1:3 am Ende noch vereitelte, tröstete Sandersdorfs Torwarttrainer nur bedingt.

   

   

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(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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