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Was war das knapp. In der Saison 2013/14 rangelten minimum fünf Teams um den Klassenverbleib in der Landesliga Süd.

Praktisch mit letztem Abpfiff war klar: Herrengosserstedt, Bennstedt und Thale müssen runter in die Landesklasse. Naumburg und eben der SV Merseburg 99 blieben über dem Strich. Letzterer mit nur einem Zähler Differenz zum ersten Absteiger Thale. Es sah nicht gut aus für die Dom- und Hochschulstädter und hätte gut und gerne in der Landesklasse enden können.

Genau dieser SV Merseburg 99- einst unter dem Namen BSG Chemie Buna Schkopau eines der Topteams des mitteldeutschen Industrieraums- legten dann eine Berganfahrt hin, welche erst an der Tabellenspitze der Oberliga zum Stoppen kommen sollte. Im Folgejahr 2014/15 mal eben die Landesliga Süd gemeinsam mit der Bernburg- Reserve dominiert und in die Verbandsliga aufgestiegen, schaffte das Team unter damaligem Trainer Marko Zenau in dieser höchsten Spielklasse Sachsen- Anhalts den lockeren Durchmarsch und setzte sich vor dem starken Stadtrivalen VfB IMO Merseburg mit sechs Punkten Vorsprung (67) durch.

In der Oberliga angekommen, öffneten die Vereinsoberen um Präsident Marcus Skowronek nochmals die Schatulle und akquirierten wiederum gutes Spielerpersonal. Der SVM 99 sollte- angekommen in der neuen Liga- sofort von sich reden machen. Und das in einer Liga, aus der man letztmalig vor genau 20 Jahren 1995/96 abgestiegen war und sich zwischenzeitlich sportlich sehr weit entfernt von dieser etablierte.

Dan Lochmann lauert auf seine Chance ... (Foto: Holger Bär)

Der SV Merseburg führte aktuell einige Spieltage die Oberliga Süd des Spieljahres 2016/17 an, bevor man nun auf Platz drei liegend an diesem Freitag in Sandersdorf bei der SG Union im Sport- und Freizeitzentrum gastiert.

Sandersdorf und Merseburg 99- das gab es zuletzt eigentlich nur bei dem vom Sandersdorfer Präsident Uwe Störzner gemeinsam mit dem SVM 99 seit gut einem Jahrzehnt ausgetragenen Merseburger Midewa- Cup in gewissen Konstellationen unter dem Merseburger Hallendach. Pflichtspieltechnisch traf man sich auf freiem Feld letztmalig im Landespokal- Achtelfinale 2014/15. Unter Trainer Rainer Lisiewicz gastierte Union im Merseburger Stadtstadion und siegte in knappem Durchlauf durch ein Tor von Mister Pokal, Dan Lochmann (51.). Ein Spielstand, mit welchem man sich auch diesmal in Sandersdorf anfreunden könnte. Lisiewicz übrigens betreute die Merseburger als Trainer über die Wendehinweg bis ins Jahr 1993. Der Kreis im Fußball schließt sich oft.

Nach einigen Sommer- und Wintertests gegen Union kommen die Merseburger nun mit breiter Brust, wollen unter Sandersdorfer Flutlicht an bisher gezeigtes anknüpfen. Unter der Woche demonstrierte das Team bei einem Test gegen Regionalligist Lok Leipzig nochmals, was so in ihm steckt. Ein 0:2 zur Pause bog der Merseburger Neu- Oberligist letztliche in einen 3:2- Sieg um.

In Sandersdorf ist man sich über die kommende Aufgabe im Klaren. „Es ist viel Athletik in diesem Team“, weiß nicht allein Sandersdorfs Co- Trainer Michael Stelzl. Doch er und sein Chef Mike Sadlo konnten sowohl in Trainingsleistungen als auch im Spiel (Chemie Leipzig sowohl Pokal in Ammendorf dienten als Vorlage) eine klar steigende Formkurve ihrer eigenen Schützlinge registrieren. Und schließlich ist ja da noch das Sandersdorfer Flutlicht, welches für Union eine sehr positive Bilanz schreibt.

Nicky Ebert kann den Ball sicher aus der Gefahrenzone bringen. (Foto:Holger Bär)

Union Sandersdorf rangiert- und das bekam man zuletzt von Chemie Leipzigs Trainer Dietmar Demuth attestiert- unter Wert auf einem 12. Tabellenplatz. Für das „mehr“ hätten einzig und allein Sandersdorfs Kicker selber sorgen sollen, müssen und können. Doch man ließ zu Saisonbeginn zu viel Brauchbares liegen, hechelt jetzt den quasi verschenkten Zählern hinterher. Da kommen mit Teams wie Merseburg 99 nicht die dankbarsten Aufgaben ins Haus geflattert. Doch man wird sich den Dingen stellen, so viel ist gewiss. Und vielleicht hilft ja das Sandersdorfer Publikum dabei.
Der Anstoß gegen den SV Merseburg 99- mit ihm kommen übrigens auch die auf noch wenig Spielzeit im neuen Team gestoßenen Frunze Hovhannisyan und Deli Musa an alte Spielstätte zurück- erfolgt im Sandersdorfer Sport- und Freizeitzentrum am Freitagabend, 14. Oktober 2016) 19:00 Uhr.


 SV Braunsbedra vs. Union II

KONTRÄRER KÖNNTE ES KAUM HERGEHEN

Egal, von welcher Seite aus man es betrachtet. Die Dinge im Fußball ändern sich oft schneller als das Wetter vor der Haustür. Union Sandersdorf II muss am Samstag 15 Uhr im Geiseltal beim SV Braunsbedra ran. Und das genau ein paar Kilometer weiter von der Heimspielstätte des SV Merseburg 99. Jenem Verein, auf welchen Union I bereits am Freitagabend trifft. Und genau jenem Verein, mit welchem man sich in und um Merseburg in den letzten Jahrzehnten des Öfteren rieb. Ob im Nachwuchs oder im Herrenbereich. Merseburg und Braunsbedra buhlte um die Vorherrschaft. Im Männerbereich beide nicht unbedingt mit gleicher Vergangenheit. Merseburg 99 sicher mit der alten Tradition aus DDR- Zeiten. Doch nach der Wende mit veränderter Sponsorenlandschaft war es der SV Braunsbedra, welchen es mal plötzlich bis hinauf in die Oberliga spülte. Eine Oberliga, welche damals noch vierte Liga darstellte und eine Oberliga, welche sich in Sachen Namen regelrecht gewaschen hatte. Braunsbedra traf auf Namen wie den VfB Leipzig, Hallescher FC, FSV Zwickau, FC Sachsen Leipzig, und als wäre das nicht genug, die SG Dynamo Dresden. Auf alle 1. Mannschaften wohlbemerkt. Das Jahr 2001/02, ein wohl unvergessenes im Geiseltal. Plötzlich war man drin in dieser Mühle, weil es ein FC Grün- Weiß Wolfen und andere in der Verbandsliga Sachsen- Anhalt wiedermal vermasselt hatten.

Gegen diese großen Namen gab es nichts zu holen. Sogar Sandersdorf durfte im Winterhalbjahr als damaliger Underdog einen 1:0- Testspielsieg einfahren (Matthias Kautzsch traf). Braunsbedra stieg mit nur elf Punkten wieder ab. Verbandsliga mit Union I als häufigem Kontrahenten folgten, drauf hin dann mittlerweile einige Jahre Landesliga Süd. Und hier sieht es aktuell gar nicht gut aus im Stadion des Friedens.
Ein Sieg und fünf Niederlagen charakterisieren die ersten sechs Partien des laufenden Spieljahrs. Auswärts zur Zeit völlig harmlos, holte der SV Braunsbedra bei zwei Niederlagen zuhause wenigstens schon einen Heimsieg (4:3 GW Annaburg).

Nun muss unser Trainer René Höllrigl mit seinen Jungs der SGU II im Geiseltal vorsprechen. Doch man sollte gewarnt sein. Die bisherigen Gegner des SVB waren mit Brachstedt, Farnstädt etc. auch nicht unbedingt die Leichtgewichte der Landesliga Süd.

... und so sieht der SV heute aus. (Foto: HP SV Braunsbedra)

Unsere Jungs verkauften sich beim vorgezogenen Match letzte Woche in Reppichau sehr gut. Ein 2:2 schien ein gerechtes Ergebnis zweier attraktiv fightenden Teams. Nun kommt Braunsbedra als nächste Auswärtshürde. Im letzten Spieljahr erzwangen unsere Jungs ein 1:1 in Braunsbedra. Der SVB trumpfte gegen Ende der Serie auf, befreite sich in Sachen Tabellenbild mehr und mehr und konnte in Sandersdorf per 1:0- Auswärtssieg sogar den Dreier mit nehmen. Unions Zweite wird versuchen, den Spieß an diesem Samstag umzudrehen. Wohlwissend, dass dies keine einfache Aufgabe bedeutet.

   

   

Nächste Termine  


28.06.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. Hallescher FC
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29.06.2019, 14:00 Uhr
(FB) ESV Petersroda vs. Union
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05.07.2019, 19:00 Uhr
(FB) Union vs. SV 1890 Westerhausen
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12.07.2019, 18:30 Uhr
(FB) Union vs. VfB 1906 Sangerhausen
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18.07.2019, 18:45 Uhr
(FB) Union vs. SV Friedersdorf
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