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Robert Hahn (rotes Trikot) - Neuzugang der Zweiten - half dankenswerterweise beim Oberligisten aus. (Foto: Holger Bär)

Drei pregnante Aktionen charakterisierten die neunzig Pokalminuten eines Unionstürmers Dan Lochmann in Stedten.

Union Sandersdorf musste in der 1. Hauptrunde des FSA Landespokal im Mansfelder Land beim Landesligisten SV Romonta 90 Stedten ran und sollte den Platz am Ende am Freitagabend  mit einem 2:0- Erfolg verlassen. Dan Lochmann umkurvte nach zentral auf ihn gespieltem Steilpass Stedtens Torwart Christopher Kuhnt und schob mühelos zum 0:1 ein (32.). Nach guter Stunde Spielzeit- es lief nicht vollends nach Plan für den Oberligisten- rettete Lochmann mit weitem Schlag den Ball vor dem Seitenaus, um beim Austrudeln auf der Stedtener Aschenbahn in gleicher Sequenz einen Plastikeimer mit kühlendem Wasser in gefühlte hundert Teile zu zertreten. Hatte sich der Unionstürmer da bereits direkt vor der kleinen Tribüne der Platzherren die gewissen „Freunde“ gemacht, so setzte er in der 78. Minute noch einen oben drauf. Romonta Stedten wollte nach Sandersdorfer Ballverlust einen Konter setzen. Lochmann- mit seinem eigens erzielten 0:1 im Rücken- erzwang per Haltegriff den Trikottest, unterband jenen Konter Höhe Mittellinie, und sah damit vom gut leitenden Schiedsrichter Frank Hildebrand aus Nebra den dazugehörigen gelben Karton. Szenen, welche jenen Pokalabend widerspiegelten.

„Ich habe hier nichts anderes erwartet“, umriss Michael Stelzl im Anschluss der Partie das Geschehen. „Man erinnere sich nur an Emseloh oder Brachstedt in beiden Jahren zuvor. Da war es stellenweise noch enger“, wusste Sandersdorfs Co- Trainer um die Schwere solcher früher Pokalhürden. Stedtens Trainer Uwe Zorn hatte beim gemeinsamen Kaffee in der Vereinsgaststätte der Romonta seine Prognose in Richtung der eigenen Fans bereits abgegeben. „Das Ding geht hier in neunzig Minuten über die Bühne. Ich kann euch nur noch nicht sagen, für wen“, so der einstige Profi lächelnd und die Favoritenrolle schnell seinem Trainerkollegen Mike Sadlo zuschiebend. Die Rollenverteilung sollte sich von der Papierform her genauso darstellen. Und auch das Spiel nahm jene Züge auch vom Anpfiff weg an.

Endlich ..., er trifft wieder, Dan Lochmann als Dosenöffner. (Foto: Holger Bär)

Die Sandersdorfer ohne Moritz Alicke und Timo Breitkopf im zentralen Mittelfeld antretend, mussten es dort andere richten. Sandersdorfs Litauer Vilius Jankunas kam nach uneigenütziger Ablage vom Kollegen Stephan Eberhard den halben Schritt zu spät. Eberhard hätte einfach selbst draufhalten sollen (10.). Neben Jankunas spulte vorallem Georg Cholewa so einige Meter in Sandersdorfs Zentrale ab. Die Gäste versuchten zu verlagern. Der Platzherr hingegen versuchte schnellstmöglich in Richtung Ball zu verschieben. Was oft wie ein Angriffszug im Handball aussah, gefiel Trainer Sadlo auf der Unionbank frühzeitig nicht. „Wenig Kontakte“, rief der Uniontrainer bereits nach kurzer Zeit ins Feld hinein, wollte ein Verschleppen von Ball und damit Tempo in den eigenen Reihen verhindern. Genau dazu war Union Sandersdorf gut beraten. Denn Romonta investierte fiel, sollte das Tempo nahezu über die gesamte Spielzeit mitgehen.

Ein eigener Eckball der Hausherren wurde ihnen zum Verhängnis. Diesen abgefangen, überbrückte Sandersdorf das Feld blitzartig. Der Gastgeber kam nicht entscheidend hinter den Ball. Ein Steilpass auf Lochmann, und der Unioner umkurvte Stedtens Schlussmann und schob ein (0:1/32.). „Wir müssen hier auch mal den Ball halten, laufen hier nur hinterher“, monierte Stedtens Marcell Siedler. Der Ex- Friedersdorfer animierte seine Farben, mehr zu investieren. Diese machten dies und nutzten dabei eine einfache Ballverlagerung, um dem Ausgleich gehörig nahe zu kommen. Sandersdorf bekam die rechte Deckungsseite nicht zu, und Stedtens Martin Kropp schlenzte die Kugel über Robert Hahn hinweg frontal an den Querbalken (39.). Spätestens als Ngadhnjim Muriq kurz darauf den Unionkeeper per Kopf zur Parade zwang, sollten die Alarmglocken beim Oberligisten geläutet haben. In einem beiderseitig mit stets kleinen Fouls behafteten Spiel gaben sich die Gastgeber noch lang nicht auf. Sandersdorf verpasste es, diesen einen zwingenden Schritt mehr zu investieren, und früh mit einem zweiten Tor ein gewisses Sicherheitspolster zu schaffen. Als Muriq nach knapper Stunde die Sandersdorfer Latte per Schlenzer ein zweites Mal strapazierte, durfte der Gast erneut von Glück reden. Für den gesperrten und zuschauenden Tom Niclas Hermann im Sandersdorfer Gehäuse, hätte Robert Hahn auch da wahrscheinlich keinen Zugriff gehabt. Ansonsten kaum geprüft, hieß es für den Ex- Wolfener und seine neuen Sandersdorfer Kollegen zweimal tief durchatmen. „Schnell spielen, schnell spielen“, hallte es immer wieder mahnend von der Unionbank. Und während es unter den Akteuren auf dem Feld in beiden Lagern immer lauter wurde, beherzigte der Oberligist die Anweisungen in der letzten Viertelstunde. Stedtens Kräfte schwanden. Der Platzherr- zuvor immer noch stellenweise gute Angriffe setzend- öffnete nun die eigenen Reihen. Die Zorn- Elf wollte mit heruntertickender Uhr den Ausgleich und bot damit die Räume für die Sandersdorfer an. Scheiterte Lochmann aus zehn Metern noch an den Fingerspitzen von Keeper Kuhnt (85.), so war dieser zwei Minuten später geschlagen.

Tim Hoffmann, ein weiteres Jahr im Union-Trikot sorgte für die Entscheidung zu Gunsten des Gastes. (Foto: Holger Bär)

Tim Hoffmann- unter der Sommerpause bei diversen Regionalligisten vorspielend- fand den Weg erfreulicherweise zurück zu Union. Sein Tempogegenstoß und platzierter Abschluss flach ins lange Eck machte Sandersdorfs Erstrundenerfolg bei Landesligist Romonta Stedten perfekt (0:2/87.).

   

   

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